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Radio Hamburg

Kampfmittelräumdienst im Dauereinsatz

Bombenalarm in Lüneburg und Hamburg

Hamburg/Lüneburg, 07.06.2012
Bombenfund Altenwerder 06.06.2012

Am Mittwochmorgen wurde die erste Bombe in Altenwerder entdeckt. Sie soll am Freitag (08.06.2012) entschärft werden.

Blindgänger beschäftigen momentan die Feuerwehr in Hamburg und Lüneburg.

Gleich zwei Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg sorgen hier bei uns in der Stadt für Aufregung, eine weitere vermuten die Experten am Meisterweg in Lüneburg. Während der Hamburger Kampfmittelräumdienst den Blindgänger in Heimfeld bereits in der Nacht entschärft hat, soll eine  weitere Weltkriegsbombe Freitag (08.06.2012) in Altenwerder außer Gefecht gesetzt werden.

Gegenstand in Lüneburg wird noch untersucht

 Ob es sich bei dem im Boden georteten Gegenstand in Lüneburg ebenfalls um eine Bombe handelt, wollen die Experten im Laufe des Donnerstags klären.
 
 Kai Richter von der Feuerwehr in Lüneburg erklärt, wie die Lage momentan vor Ort ist: "Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Polizei wird sich heute Morgen den Gegenstand anschauen, wird gucken, ob es sich um eine Bombe handelt und dann auch das gefahrenpotential und die weiteren Maßnahmen abstimmen und bewerten."

Im schlimmsten Fall müssen rund 8.000 Lüneburger ihre Häuser verlassen. Die Polizei ruft die Einwohner auf, auf Lautsprecherdurchsagen zu achten, Radio zu hören oder im Internet nachzusehen.

So wurde die Bombe in Heimfeld entschärft

In der Homannstraße in Heimfeld ist am Mittwochnachmittag bei Bauarbeiten eine 250 Kilo-Bombe gefunden worden. Die Bombe wurde bewegt und deshalb musste die Entschärfung unverzüglich eingeleitet werden. Insgesamt sind wahrscheinlich 1.700 Menschen betroffen gewesen. In einem Sicherheitsradius von 300 Meter mussten die Anwohner in Sicherheit gebracht werden, auch das Pflegeheim Rennkoppel und das Krankenhaus (AK Harburg) waren betroffen. Daher gab es Verzögerungen. 

Unterdessen wurden die evakuierten Anwohner in der Schule Ehestorfer Weg untergebracht und mit Essen und Getränken versorgt. Im Umkreis von 800 Meter um den Bombenfund waren die Anwohner aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten und auch nicht am Fenster stehen zu bleiben.

Rund um Heimfeld war zu Teilen die B73 komplett gesperrt worden, auch der S-Bahn-Verkehr und Metronom-Zug-Verkehr war eingeschränkt. 

Gegen 0:54 konnte dann endlich entschärft werden.

(aba)