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Radio Hamburg

Kontrolleure streiken

Warnstreiks am Hamburger Flughafen

Hamburg, 19.06.2012

Wegen eines Warnstreiks des privaten Sicherheitspersonals kommt es in Hamburg noch immer zu Behinderungen bei der Abfertigung.

An fünf deutschen Flughäfen ist es am Dienstagmorgen zu Behinderungen durch Streiks des privaten Sicherheitspersonals kommen. Die Gewerkschaft Verdi hatte nach eigenen Angaben rund 500 Luftsicherheitsassistenten an den Zugangskontrollen zu Warnstreiks aufgerufen. Der Ausstand an den Flughäfen in Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, Bremen und Hannover war zunächst auf zwei Stunden begrenzt. In Hamburg dauerte der Streik offiziell bis 8 Uhr an. Die Auswirkungen sind aber noch spürbar. Es kommt daher immer wieder zu Verzögerungen bei den Sicherheitskontrollen. Planen Sie also mindestens zwei Stunden mehr ein, wenn Sie heute noch fliegen wollen. Einige Passagiere haben bereits ihre Flüge verpasst. Bis zum Mittag werden die Auswirkungen des Streiks noch mindestens zu spüren sein.

Ob Ihr Flug verspätet ist und alle Infos zu den Flügen finden Sie beim Hamburg Airport

Warum wird gestreikt?

Es gehe um die Arbeitsbedingungen von rund 12.000 Beschäftigten bundesweit, die teils von ihren Arbeitgebern in unsichere Beschäftigungsverhältnisse gezwungen würden. "Der Ausdehnung befristeter Arbeitsverhältnisse muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden", verlangte Sander. Verdi befindet sich in langwierigen Tarifverhandlungen mit dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDWS). Aktuell stecke man in der zehnten Runde. Ein weiteres Problem sei Teilzeitarbeit gegen den Willen der Beschäftigten, erklärte der Verdi-Vertreter.

So seien in Düsseldorf bereits um die 70 Prozent der Fluggastkontrolleure nur zeitweise an den Gates aktiv. In einem anderen Sicherheitsbereich seien Zwölf-Stunden-Schichten vorgesehen, die auf acht Stunden reduziert werden müssten. Kurzfristige Anforderungen durch die Bundespolizei verhinderten zudem eine vernünftige Schichtplanung und erschwerten es, Familie und Beruf zu vereinen, klagte die Gewerkschaft. Nicht alle Kontrolleure fallen unter den umstrittenen Tarifvertrag. So besteht für große Teile des Frankfurter Flughafens (Terminal 1) noch ein Haustarifvertrag bei einer Tochter der Fraport. In München sind die Personenkontrolleure im Öffentlichen Dienst.

(dpa/lhö)