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Radio Hamburg

Nach Methadon-Tod von Chantal

Prüfbericht bestätigt Versäumnisse

Hamburg, 19.06.2012
Haus Chantal Methadon Aussenansicht

In diesem Haus in Wilhelmsburg lebte Chantal mit ihren Pflegeeltern.

Die Pflegeeltern der elfjährigen Chantal sind nicht geeignet gewesen, ein Kind dauerhaft aufzunehmen.

Fünf Monate sind seit dem Methadon-Tod der elfjährigen Chantal aus Hamburg-Wilhelmsburg vergangenen. Am Dienstagabend (19.06.) tagt der Sonderausschuss der Bürgerschaft. Doch schon vorab hat die Innenrevision der Finanzbehörde einen Teil ihres Prüfberichtes veröffentlicht. Das Fazit ist eindeutig, wenn auch nicht überraschend. Die Pflegeeltern sind nicht geeignet gewesen, ein Kind dauerhaft aufzunehmen.

Hinweise auf überforderte Eltern

Der Allgemeine Soziale Dienst hat von den schwierigen Lebensumständen der Süchtigen gewusst. Außerdem ist die Eignungsprüfung mangelhaft gewesen, wie auch die Betreuung der Pflegefamilie. Das Jugendamt hat interne und externe Hinweise bekommen, dass die Pflegeeltern überfordert gewesen sind und die Pflegekinder vernachlässigt haben. Die Innenrevision hat unterdessen auch festgestellt, dass die Mitarbeiter fachlich qualifiziert genug sind und das bestehende Regelwerk ausreicht.

An Überdosis Methadon gestorben

Alles in allem lässt sich sagen, es ist eigentlich klar erkennbar gewesen, dass Chantal nicht in diese Familie gehört hat. Die Innenrevision sagt auch, dass es bei der Zusammenarbeit mit allen Beteiligten eine Aufsicht geben muss. Chantal ist am 16. Januar 2012 in der Obhut ihrer drogensüchtigen Pflegeeltern an einer Überdosis Methadon gestorben. (cko / ste)