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Radio Hamburg

Nach Nazi-Aufmarsch

Schuldzuweisungen nach Krawallen

Hamburg, 04.06.2012
Nazi Demonstration in Wandsbek

Die Grünen werfen unter anderem der Hamburger Polizei vor, zu hart durchgegriffen zu haben.

Hamburgs Oppositionsparteien fordern ein Nachspiel: Der Innenausschuss soll die Krawalle analysieren und die offenen Fragen klären.

Vor dem letzten Wochenende ist klar gewesen: die Rechten sind die Bösen. Nach diesem Wochenende zählen wohl auch gewalttätige Steinewerfer und Brandstifter aus den Reihen der Gegendemonstranten dazu. Sie sorgen für die Negativ-Schlagzeilen bei dem  sonst so friedlichen Protest gegen die hirnlosen Parolen der Nazis.

Hamburgs Oppositionsparteien fordern ein Nachspiel: Der Innenausschuss soll die Krawalle analysieren und die offenen Fragen klären. Ist die Polizei ausreichend aufgestellt gewesen und wie ist es überhaupt zu den Krawallen mitten in einem Wohngebiet gekommen?

Fotos:  Hamburg bekennt Farbe

Fotos: Nazi-Aufmarsch in Wandsbek

Vorwürfe gegen die Hamburger Polizei

Die Polizei zieht eine positive Bilanz und sagt: Wir haben unser Ziel erreicht und Rechte und Gegendemonstranten auseinander gehalten. Die Grünen werfen ihr vor, dabei viel zu hart vorgegangen zu sein. Schon bevor der Nazi-Aufmarsch gestartet ist, hat die Polizei rund 700 Gegendemonstranten eingekesselt und in Gewahrsam genommen. Allerdings haben gewalttätige Gegendemonstranten Autos von Anwohner und Barrikaden angezündet und Polizisten mit Steinen und Flaschen beschmissen.

Das in Wandsbek aber auch mehrere tausend Gegendemonstranten mit friedlichen Sitzblockaden gegen Rechts protestiert haben - davon ist jetzt nur noch wenig die Rede. Eigentlich schade, denn das ist ja das viel schönere Zeichen gegen Rechts.

(tri/aba)