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Radio Hamburg

Schießerei in der Holstenstraße

Mord-Beteiligter stellt sich

Hamburg, 27.06.2012
Blut Taxi

Nach dem Mord in der Holstenstraße hat sich jetzt ein 25-Jähriger im Hamburger Landgericht gestellt.

Nach den tödlichen Schüssen auf einen 22-Jährigen in der Holstenstraße hat sich jetzt ein Beschuldigter gestellt.

Nach dem Mord an dem 22-jährigen Ali Ö. in der Holstenstraße am Sonntagmorgen hat sich Dienstag (26.06.2012) ein 25-Jähriger im Hamburger Landgericht gestellt. Der Mann habe keine Angaben gemacht, sagte Oberstaatsanwalt Wilhelm Möllers. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob sie am Mittwoch einen Haftbefehl wegen Anstiftung zum Totschlag beantragt. "Er ist nicht der Schütze", erklärte Möllers. Es gebe aber Hinweise, dass der 25-Jährige in die Tat verwickelt sei. Der unbekannte Schütze ist weiterhin auf der Flucht. "Nach ihm wird noch gesucht."

Zusammenhang mit anderer Schießerei

Die blutige Auseinandersetzung am Sonntagmorgen hängt nach Ansicht der Ermittler mit einer Schießerei im Mai vergangenen Jahres zusammen. Damals war der 25-Jährige Ali Y. - ein Wirt - vor einer Bar in der Nähe des jetzigen Tatorts in der Holstenstraße angeschossen worden. Die Polizei hatte den 22-Jährigen, der nun Opfer wurde, festgenommen. Der Wirt war seit den Schüssen am Sonntagmorgen nicht aufzufinden.

Opfer war vorbestraft

Der mehrfach vorbestrafte 22-Jährige war nach bisherigen Angaben vor der Tat auf der Großen Freiheit im Vergnügungsviertel St. Pauli in einen Streit verwickelt. Die Auseinandersetzung war dann in der nahe gelegenen Holstenstraße eskaliert. Der junge Mann war nach der Schießerei im vergangenen Jahr wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Jugendstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt worden. Im Jahr 2010 hatte ihm das Amtsgericht Hamburg-Harburg zudem vier Wochen Jugendarrest verordnet, weil er bei einem Streit in Berlin mit einer scharfen Waffe fünfmal in die Luft geschossen hatte.

(dpa/lhö)