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Radio Hamburg

Durchgerostete Atommüll-Fässer

Wer kennt sich damit aus?

Wer kennt sich eigentlich mit Fässer für Atommüll aus? Nach unseren Recherchen offenbar niemand.

Hamburg, 22.03.2012

Die GAL vermutet, dass Vattenfall in Krümmel etwa 200 Fässer mit Atommüll lagert, die vom gleichen Typ sind wie die Rost-Fässer aus Brunsbüttel.

Dieser Vermutung sind wir nachgegangen: Das Energieunternehmen Vattenfall weiß offenbar von keinem seiner mehr als tausend Fässer in Krümmel, ob sie rosten oder nicht. Der Grund: Die Strahlungen in den Hallen sind so hoch, dass Vattenfall den Zustand der Fässer durch Fachleute nicht überprüfen kann, weil dies lebensbedrohlich ist. Ob ein Kamera-Roboter die Arbeit leisten kann bleibt fraglich, weil auch da die Strahlung alles kaputt machen kann.

Ganz nach dem Motto "Mein Name ist Hase und ich weiß von nichts"

Die Atomaufsichtsbehörde weiß auch nichts Genaueres über die Beschaffenheit der Fässer, welche Firma diese geliefert hat und warum man irgendwann in den 70er Jahren auf die Idee gekommen ist, dass überhaupt irgendeine Firma Fässer herstellen könnte, die über Jahrzehnte Atommüll sicher ummanteln können.

Ob ein Teil der Fässer in Krümmel vom gleichen Typ ist, weiß die Behörde auch nicht. Die GAL hat keine eigene Bekenntnisse, sondern bezieht sich auf einen Artikel der Lübecker Nachrichten.

Die gestellten Fragen bleiben offen

Fazit der Recherche: Die Endlagerungen von Atommüll, uns Bürgern immer noch irre führend als Zwischenlagerung verkauft, erweist sich als lebensbedrohlich. Weder das Energieunternehmen Vattenfall, noch die Kieler Atomaufsichtsbehörde, noch die GAL in Hamburg können Fragen über die Fässer für Atommüll wirklich beantworten.