Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Methadon-Tod

Nicht alle Fragen geklärt

Nach dem Methadon-Tod der elfjährigen Chantal haben Rechtsmediziner nicht alle Fragen zur Einnahme der Heroin-Ersatzdroge endgültig klären können.

Hamburg, 10.03.2012

Fast zwei Monate nach dem Methadon-Tod der elfjährigen Chantal aus Wilhelmsburg hat die Obduktion nicht alle Fragen klären können. Bei den toxikologischen Untersuchungen konnte nicht ermittelt werden, wie viel Methadon das Mädchen genau zu sich genommen hatte, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Freitag. Die rechtsmedizinische Untersuchung der Gewebeproben sei jetzt allerdings abgeschlossen.

Es blieb auch offen, ob das Kind das Methadon in Form einer Tablette oder flüssig einnahm. Trotzdem geht die Anklagebehörde weiterhin davon aus, dass Chantal am Abend vor ihrem Tod nur eine Methadon-Tablette schluckte.

Chantal war am 16. Januar in der Obhut ihrer drogensüchtigen Pflegeeltern an einer Überdosis des Ersatzstoffes gestorben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem gegen die Pflegeeltern. In der Garage der Familie im Stadtteil Wilhelmsburg hatten die Ermittler 31 Methadon-Tabletten entdeckt, am Arbeitsplatz des Pflegevaters eine weitere.

(dpa)