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Radio Hamburg

Freundin schwer misshandelt

Peitschenmann bekommt sein Urteil

Hamburg, 06.12.2016
RHH - Expired Image

Der "Peitschenmann" bekommt ein Jahr und zehn Monate auf Bewährung.

Im Hamburger Amtsgericht wurde heute der "Peitschenmann", der im vergangenen Jahr seine Freundin schwer misshandelt hat, veruteilt.

Der Richter am Hamburger Amtsgericht hat am Donnerstag (03. Mai 2012) das Urteil gegen den "Peitschenmann" bekannt gegeben. Der 25-Jährige, der im vergangenen Jahr seine Freundin mit einem Handy-Ladekabel regelrecht ausgepeitscht hat, bekommt ein Jahr und zehn Monate auf Bewährung.

Unerlaubter Waffenbesitz

Die Staatsanwaltschaft hat dem 25-Jährigen schwere körperliche Misshandlung, Freiheitsberaubung und außerdem unerlaubten Waffenbesitz vorgeworfen, da auf dem Dachboden der Familie des Opfers eine Pistole gefunden wurde. Die Mutter der 19-Jährigen rief nach dem Fund sofort die Polizei. Sie war auch diejenige, die den Freund ihrer Tochter wegen der Misshandlung anzeigt hatte.

Die Staatsanwaltschaft hatte für den Angeklagten eine Haft von eineinhalb Jahren gefordert, die Verteidigung plädierte auf Freispruch.

19-jährige Freundin regelrecht ausgepeitscht

Im August vergangenen Jahres hat der Mann seine Freundin in seiner Wohnung gefangen gehalten und mit einem Handy- sowie mit einem Laptop-Ladekabel schwer misshandelt. Der Grund für seine Tat soll Eifersucht gewesen sein.

Die 19-jährige Freundin konnte sich mit einem Sprung vom Balkon retten, flüchtete zu einer Nachbarin und berichtete über die schreckliche Tat ihres Freundes. Die Nachbarin rief gegen den Willen der jungen Frau die Polizei. Als die Polizei antraf fehlte vom Täter jede Spur. In der Wohnung des Mannes wurden die Kabel und eine Zange gefunden. Das Opfer erlitt am ganzen Körper Schürfwunden und Blutergüsse.

Täter und Opfer seit Dezember 2011 verlobt

Seit Dezember 2011 sind der 25-Jährige und die 19-Jährige verlobt und erwarten in drei Wochen ein Kind. Aus diesem Grund schwiegen beide vor Gericht, somit konnte dem Täter die Freiheitsberaubung nicht nachgewiesen werden und der Richter entschied sich für eine Bewährungsstrafe.

(ygr)