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Radio Hamburg

Hamburger Senat stockt auf

Förderung von mehr Sozialwohnungen

Hamburg, 30.05.2012

Der Hamburger Senat will mehr Sozialwohnungen fördern. 100 Millionen Euro nimmt er dafür in die Hand.

Die Finanzmittel für den Neubau werden um 30 auf 100 Millionen Euro erhöht, teilte Wohnungsbausenatorin Jutta Blankau (SPD) am Mittwoch nach einer Sitzung des Senats mit. Damit könnten mindestens 1.200 klassische Sozialwohnungen mit einer Anfangsmiete von 5,90 Euro je Quadratmeter gefördert werden sowie weitere 800 Wohnungen für Haushalte mit einem mittleren Einkommen und einer Miete von 8 Euro je Quadratmeter. Darüber hinaus beschloss der Senat ein Bündel wohnungsbaupolitischer Maßnahmen, die von der Prämie für Büroumwandlung bis zur Modernisierungsförderung für Mietwohnungen reichen.

3.200 Wohnungen mit Mietpreisbindung

Unter dem Strich kommen Subventionen mit einem Wert von 189 Millionen Euro zusammen. Das führe in diesem Jahr zu rund 3.200 Wohnungen, die einer Mietpreisbindung unterliegen. Das sind zum Teil nicht neue, sondern mit Fördermitteln modernisierte Wohnungen. "Das zeigt, dass der Senat es ernst meint mit dem sozialen Wohnungsbau in der Stadt", sagte Blankau. Gleichzeitig fallen 1.150 Wohnungen aus der Sozialbindung heraus, weil die entsprechenden Fristen abgelaufen sind.

Jährlich 6.000 neue Wohnungen als Ziel

Der Senat halte an seinem Ziel fest, dass in der wachsenden Stadt Hamburg jährlich 6.000 neue Wohnungen entstehen sollen, erklärte die Senatorin. Im vergangenen Jahr waren es 3.700. Die aktuelle Entwicklung bei den Baugenehmigungen sei ein konkreter Anhaltspunkt, dass der Senat seine wohnungsbaupolitischen Ziele erreichen werde. Die genossenschaftlichen Wohnungsunternehmen bauen in diesem Jahr deutlich mehr Wohnungen in Hamburg. Nach Angaben des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) stellen seine Mitglieder in der Hansestadt 827 Wohnungen fertig, nach 469 Wohnungen im Vorjahr. In den nächsten Jahren sollen es bis zu 1.900 Wohnungen jährlich werden. "Die Trendwende im Wohnungsbau ist da", sagte Verbandsdirektor Joachim Wege.

(dpa/lhö)