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Radio Hamburg

Mutmaßliche Schmuggler vor Gericht

Prozessauftakt nach Kokain-Fund

Hamburg, 03.12.2016

Im November 2011 wurde auf dem Bananenfrachter "Tasman Mermaid“ am Hamburger Hafen Kokain gefunden. Zwei Männer stehen nun vor dem Landgericht.

Seit Donnerstagvormittag (10. Mai 2012) stehen zwei Männer aus Ecuador und Kolumbien vor dem Hamburger Landgericht.

Kokain-Schmuggel

Die beiden Männer sollen 200 Kilogramm Kokain mit meinem Schwarzmarktwert von zwölf Millionen Euro in den Hamburger Hafen geschmuggelt haben. Die angeklagten Männer wollen sich im Prozess zu den Vorwürfen nicht äußern.

Blinde Passagiere

Bereits während der Schiffsreise des liberianischen Bananenfrachters von Ecuador nach Hamburg im November 2011, hat die Besatzung den 40-jährigen Kolumbianer und den 34-jährigen Ecuadorianer auf dem Oberdeck des Schiffes entdeckt und die blinden Passagiere bis zum Hafen in einer Arrestzelle eingeschlossen.

Die Polizei nahm die Männer am Hafen fest und schaltete das Hauptzollamt Hamburg-Hafen ein. Die Mitarbeiter des Zolls entdeckten schließlich die wasserdicht verpackten 200 Päckchen mit je einem Kilo Drogen, verteilt auf acht Seesäcke.

Das Kokain sollte über Bord gehen

Durch die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ergab sich, dass die Angeklagten die Drogen in der Nähe eines europäischen Hafens über Bord werfen und die Position dann an Mittäter, die noch unbekannt sind, durchgeben wollten. Zusätzlich hatten die Mitarbeiter des Hauptzollamts Hamburg-Hafen außerdem Leinen, Bojen, ein GPS-Navigator, ein Mobiltelefon, Proviant, Wasser, Schlafsäcke und weitere persönliche Sachen auf dem Bananenfrachter gefunden.