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Radio Hamburg

Route der Demonstration

Neonazis marschieren am 2. Juni in Wandsbek

Hamburg, 31.05.2012
Route der Demonstration

Die erwartete Route für die Neonazi-Demonstration am 2. Juni.

Vor einer Woche wurde den Neonazis erlaubt in Wandsbek zu demonstrieren. Jetzt wurde die genaue Route des Marsches verkündet.

Am 2. Juni wird ein Demonstrationszug von 1.000 Neonazis zum "Tag der deutschen Zukunft" durch Hamburg-Wandsbek ziehen. Nach einer Kundgebung um 12 Uhr, wird der Demonstrationszug von der Kreuzung Pappelallee, Hammer Straße durch die Hammer Straße und die Brauhausstraße in den Eilbeker Weg einbiegen. Von dort geht es bis zur Wagnerstraße. Danach wird die Demonstration über Eilenau, Eilbektal und die Friedrichsberger Straße zurück auf den Eilbeker Weg gehen, um über Brauhausstraße zurück zur Hammer Straße zu gelangen.

Polizei durchsucht Wohnungen

Am Mittwoch hat die Polizei die Wohnungen von drei Hamburger Neonazis durchsucht. Einer von ihnen ist der Anmelder des Aufmarsches am Samstag. Er soll im Internet den Mord an Millionen Juden durch Deutsche während der Nazi-Zeit geleugnet haben. Die beiden anderen Wohnungsdurchsuchungen stehen offenbar in Zusammenhang mit einem unangemeldet rechtsextremistischen Aufmarsch vergangenen Dezember in Harburg.

Bündnis plant Menschenblockaden

"Keinen einzigen Meter sollen die Neonazis in Wandsbek laufen können!" Das ist das Ziel des Hamburger Bündnisses gegen Rechts. Die Demonstration ist ordnungsgemäß angemeldet, die Streckenführung vom Hamburger Verwaltungsgericht nach mehrmaliger Änderung abgesegnet worden. Das Hamburger Bündnis gegen Rechts will den Marsch trotzdem mit Menschenblockaden verhindern. Olaf Harms vom Hamburger Bündnis gegen Rechts sagt zumindest, dass von ihnen keine Gewalt ausgehen wird: "Das heißt wir lassen uns wegtragen, also das will ich deutlich machen und wir sind solidarisch mit allen Aktionen und Aktivitäten. Auch mit der am Hamburger Rathaus"

Es werden 10.000 Gegendemonstranten erwartet

Dort wird wohl die größte Protestveranstaltung stattfinden, die unter anderem vom Hamburger Senat unterstützt wird. Das begrüßt Steffi Wittenberg von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes. Die Jüdin ist den 30er Jahren vor Nazis geflohen. Sie freut sich aber besonders darüber, dass Hamburger sich den Neonazis in den Weg stellen wollen, auch weil sie das nicht mehr kann. "Wenn ich mich dahin setzen würde, dann müsste ich schon einen Polizisten bitten mich da wieder wegzutragen weil ich gar nicht mehr alleine aufstehen kann." Die Polizei rechnet insgesamt mit 10.000 Gegendemonstranten und ist selbst mit mehreren tausend Beamten am Samstag in Hamburg.

Verkehrsbehinderungen in der City

Am Samstag kann es aufgrund mehrerer Demonstrationen zu Verkehrsbehinderungen in den Hamburger Stadtteilen Neustadt, Altstadt, St. Georg, Borgfelde, Eilbek und Wandsbek kommen. Ab ca. 09:00 Uhr wird es bis in die Abendstunden zu Straßensperrungen kommen. Der Busverkehr wird teilweise ausgesetzt oder umgeleitet. Es wird empfohlen, die Bereich weiträumig zu umfahren bzw. zum Erreichen der Gebiete auf U- und S-Bahnen auszuweichen. Die Polizei Hamburg richtet am 02.06.2012 ab 06:00 Uhr unter der Telefonnummer 040/428 - 65 65 65 ein Verkehrsinfotelefon ein.

(pov/dpa)