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Radio Hamburg

Zuerst keine Krawalle

Hamburg tanzt friedlich in den Mai

Hamburg, 01.05.2012

In der Nacht zum 1.Mai blieb es in Hamburg sehr ruhig, nur in der Sternschanze zündeten einige Demonstranten Mülleimer an.

Friedlicher Start in den 1. Mai in Hamburg: Die Walpurgisnacht ist im Schanzenviertel bis zum frühen Dienstagmorgen nahezu ohne Zwischenfälle verlaufen. "Alles ist ruhig", sagte ein Polizeisprecher. "Es ist dunkel und friedlich." Zwischenzeitlich wurden lediglich einige Mülltonnen und Abfall in der Nähe des links-alternativen Kulturzentrums Rote Flora angezündet, aber schnell wieder gelöscht. "Es war nicht heftig", betonte der Sprecher.

Ruhiger Abend bei sommerlichen Temperaturen

Bei Temperaturen wie an einem Sommerabend hatten zuvor am Montagabend Hunderte Menschen in Straßencafés und Restaurants gesessen. Die Polizei, die in der Nacht zum 1. Mai auch nicht mit Randale gerechnet hatte, hielt sich im Hintergrund. Wie viele Beamte im Einsatz waren, wollte der Sprecher nicht sagen. Im vergangenen Jahr hatte es in der Walpurgisnacht vereinzelt Ausschreitungen gegeben, die Polizei hatte Wasserwerfer eingesetzt. Rund um den 1. Mai gibt es in Hamburg traditionell Krawalle.

1. Mai Demonstration am Abend

In diesem Jahr hofft die Polizei aber auf einen relativ ruhigen 1.Mai: Die Beamten rüsten sich vor allem für mögliche Ausschreitungen nach der sogenannten revolutionären 1.-Mai-Demonstration am Dienstagabend. Anders als im vergangenen Jahr richtete die Polizei aber kein Gefahrengebiet rund um das Schanzenviertel ein. In einem solchen Gebiet können Beamte ohne konkreten Verdacht Passanten durchsuchen oder in Gewahrsam nehmen sowie Platzverweise erteilen.

Für die Demonstration unter dem Motto "Keine Alternative zur Revolution!" sind rund 1000 Teilnehmer angemeldet. Sie wollen sich am Dienstagabend um 18.00 Uhr an den St.-Pauli-Landungsbrücken versammeln, um 19.00 Uhr soll es losgehen - über die Reeperbahn bis zum Spritzenplatz im Stadtteil Ottensen. Die Polizei rechnet bei der Demonstration vor allem mit Teilnehmern aus dem linksradikalen Spektrum.

(dpa)