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Radio Hamburg

Dauerproblem Elbphilharmonie

Spekulationen über die Zeit nach Hochtief

Hamburg, 10.10.2012
Elbphilharmonie von oben 2012

Für den Weiterbau der Elbphilharmonie wird bereits über einen Plan B spekuliert.

Was, wenn die Elbphilharmonie nicht mit dem Baukonzern Hochtief zu Ende gebaut werden kann?. Es gibt erste Spekulationen um einen PLan B.

Im Hamburger Hafen stehen die Zeichen auf Sturm! Der Plan des Senats, die Elbphilharmonie nach einem Jahr Baustopp doch noch zusammen mit dem Baukonzern Hochtief fertigzustellen, wankt offenbar extrem. Aus dem Rathaus heißt es: die Verhandlungen sind in einer "kritischen Phase". Es herrscht also Funkstille und Senatssprecher Christoph Holstein schließt im Interview folgendes nicht aus:

"Wir schließen nicht aus, dass eine Konstellation, dass eine Situation eintreten könnte, die uns dazu zwingen würde, die Elbphilharmonie mit jemand anderem fertig zu bauen."

Der Plan B mit der Elbphilharmonie

Einen so genannten Plan B für den Fall, dass Hochtief rausfliegt, gibt es also. Die städtische Realisierungsgesellschaft übernimmt dann das Ruder und kümmert sich um Neuausschreibungen. Welche Mehrkosten noch anfallen und was das für den Zeitplan heißt, kann im Moment niemand sagen.
 
 Wir haben mit Frank Staudinger, unabhängiger Bauexperte hier in Hamburg, gesprochen und gefragt, ob durch die fast einjährige Stagnation auf der Baustelle der Elbphilharmonie auch Probleme auftreten können.

"Ich muss beispielsweise darauf achten, dass keine Wasserschäden entstehen und dass das Gebäude dicht ist. Ich muss auch dafür sorgen, dass statische Belange eingehalten werden - also das nicht irgendwo durch Witterungseinflüsse, durch Wind oder andere Maßnahmen Schäden am Gebäude entstehen können." Dadurch entstehen Kosten. Mit wie viel muss man rechnen? Frank Staudinger dazu: "Es sind schon beachtlichen Kosten, denn ich denke, dass die Baustelle auch während der Ausfallzeiten betreut werden muss, aber genaue Kosten kann ich Ihnen nicht nennen."

(rh/aba)