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Radio Hamburg

Neuer Ärger

Abeiten zur Elbvertiefung vorläufig gestoppt

Hamburg, 17.10.2012

Und es gibt wieder Ärger: Die Arbeiten zur geplanten Elbvertiefung werden aufgrund eines Eilantrages vorläufig gestoppt.

Das Projekt "Elbvertiefung" zieht sich schon wieder hin. Das Bundesverwaltungsgericht hat die anstehenden Arbeiten vorläufig gestoppt, weil sie einen Eilantrag gegen den Planfeststellungsbeschluss der Wasser- und Schifffahrtsdirektion stattgegeben haben. Geklagt haben Umweltschutzvereinigungen, der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) sowie der Naturschutzbund (NABU). Sie argumentieren, dass die Arbeiten der Elbvertiefung gegen Gewässer-, Gebiets- und Artenschutzrecht verstößen.

Geplant war die Vertiefung, sodass Containerschiffe mit einem Tiefgang von 13,5 Metern die Elbe befahren können. Über den Antrag der Natur- und Umweltschutzvereinigungen wird in einem Gerichtsverfahren entschieden. Diese haben schon im Juli geklagt, dass die Umweltauswirkungen größer seien als bisher angenommen. Bis zum Start des Verfahrens dürfen die Arbeiten zur Ufersicherung sowie die Räumung der Baufelder weitergehen. Ein Gerichtsverfahren kann allerdings auch erst in eineinhalb Jahren stattfinden. So ist das Projekt weitestgehend wieder auf Eis gelegt, denn neue Arbeiten dürfen nicht begonnen werden.

Für Streit sorgt das Theme schon seit längerer Zeit. Im Sommer letzten Jahres wurden beispielsweise auch die Obstkulturen in der Gemeinde Jork aufgrund des ansteigenden Süßwassergehaltes als gefährdet gesehen.

(rbö)