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Radio Hamburg

Zahlreiche Einsätze

Feuerwehr im Herbststurm-Einsatz

Hamburg, 06.10.2012
Baugerüst umgekippt - Erster Herbststurm in Hamburg 2012

In Lurup kippte ein sechs Meter hohes Baugerüst durch den Sturm um.

Ein erster schwerer Herbststurm im Norden mit bis zu neun Windstärken hat die Feuerwehren bis in die Nacht zum Samstag stark beschäftigt.

Über Hamburg ist die der erste Herbsturm des Jahres gezogen. Die Bahn kämpfte mit Behinderungen wegen umgestürzter Bäume auf den Gleisen. Züge mussten nach Angaben einer Sprecherin umgeleitet werden oder fielen ganz aus. Allein in Hamburg zählten Polizei und Feuerwehr nach dem heftigen Sturm mit starkem Regen bis in die Abendstunden 63 Einsätze.

Viele umgestürzte Bäume

In den meisten Fällen habe es sich um umgestürzte Bäume auf Straßen oder heruntergerissenen Dachteile gehandelt. Im Hamburger Stadtteil Marienthal kippte eine 15 Meter hohe Tanne gegen ein Wohnhaus. Die Feuerwehr musste mit einem Kran anrücken, weil beim Zersägen des 50 Zentimeter dicken Stammes möglicherweise das Haus beschädigt worden wäre.

In Lurup kippte ein sechs Meter hohes Baugerüst einfach um. Die Feuerwehr musste das ganze Gerüst mühsam auseinander bauen, damit es keine Gefahr mehr darstellte.

In anderen Stadtteilen fielen abgerissene Äste auf Autos. Die Höhe der angerichteten Schäden ließ sich noch nicht benennen.

Zugverkehr auf der Strecke nach Hamburg betroffen

In Breesen in Mecklenburg-Vorpommern beschädigte ein Baum eine Doppelhaushälfte so stark, dass die Feuerwehr das Gebäude sperrte. Die Bewohner wurden im Gemeindehaus untergebracht. Durch umgestürzte Bäume vor allem auf den Bahnstrecken in Niedersachsen/Bremen kam auch der Zugverkehr auf der Strecke nach Hamburg durcheinander. So wurde nach Schilderung der Bahnsprecherin ein Intercity aus München bei Uelzen nach Ludwigslust umgeleitet, er fuhr die Hansestadt vom Osten her an. Teilweise seien die Züge auch langsamer gefahren, um auf den Gleisen Hindernisse rechtzeitig entdecken und bremsen zu können.

(dpa/lhö)