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Radio Hamburg

Anschlag auf Mehrfamilienhaus

Anonyme Gruppe gibt Farbanschlag zu

Hamburg, 26.09.2012
Polizei

Eine anonyme Gruppe gibt in einem Schreiben zu, den Farbanschlag auf das Wohnhaus von Justizsenatorin Jana Schiedek in Hamburg verübt zu haben.

Eine anonyme Gruppe gesteht den Farbanschlag auf das Wohnhaus von Justizsenatorin Jana Schiedek.

Eine anonyme Gruppe gibt in einem Schreiben zu, den Farbanschlag auf das Wohnhaus von Justizsenatorin Jana Schiedek in Hamburg verübt zu haben. In der Nacht zu Dienstag (25.09.12) haben Kriminelle das Mehrfamilienhaus in St. Pauli mit farbgefüllten Marmeladengläsern beschmissen, dabei ist auch die Eingangstür zu Bruch gegangen. Als Grund geben unter anderem den Prozessauftakt gegen mutmaßliche Terroristen in Frankfurt an.

Suder und Gauger vor Gericht

In Frankfurt sitzen Sonja Suder und Christian Gauger auf der Anklagebank des Landgerichtes - die beiden sollen Mitglieder der linksextremen Terrororganisation Revolutionäre Zelle sein. Die 79-Jährige soll den Überfall des Top-Terroristen "Carlos der Schakal" auf die OPEC-Konferenz in Wien vor fast 40 Jahren mit vorbereitet haben. Bei dem Attentat sind drei Menschen ums Leben gekommen. Außerdem soll sie zusammen mit Gauger für Sprengstoffanschläge in den Siebziger Jahren verantwortlich sein. Inwiefern ein Zusammenhang zwischen dem Prozess in Frankfurt und der Justizsenatorin besteht, ist unklar. Der Staatsschutz ermittelt weiter.

Weiterer Grund: Steigende Mietpreise

Neben dem Prozess regt sich die Gruppe laut "mopo" über steigende Mietpreise in Hamburg auf, dass ärmere Bewohner an den Stadtrand verdrängt werden und Schiedek in einer modernisierten Wohnung in St. Pauli wohnt. Und dann soll Schiedek noch für schlechte Haftbedingungen und Selbstmorde in Hamburger Gefängnissen verantwortlich sein.

(lhö/tri)