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Radio Hamburg

Hochzeitsmord

Mörder gesteht nach 16 Jahren

Hamburg, 10.09.2012
RHH - Expired Image

Vor dem Landgericht startet der Prozess gegen einen 53-Jährigen, der seine Frau auf der Hochzeit ihrer Schwester in Bramfeld ermordet haben soll.

16 Jahre nachdem in Hamburg eine 23-Jährige erstochen worden ist, hat der Mörder vor dem Landgericht Hamburg gestanden.

Die Tat geschah vor 16 Jahren. Ein heute 56-Jähriger soll damals seine Frau auf der Hochzeit ihrer Schwester in Bramfeld ermordet haben. Heute Montag (10.09.2012) gestand er vor dem Landgericht Hamburg die Bluttat.

Die 23-jährige Frau war im Juli 1996 bei der Hochzeit ihrer Schwester mit mehreren Messerstichen getötet worden. Die Anwältin des 56-jährigen Angeklagten behauptet, dass er in Rage auf seine Ex-Frau eingestochen habe, weil sie sich geweigert habe, sich mit ihm auszusprechen. 
Der Angeklagte ist unmittelbar nach der Tat nach Afghanistan und dann über Usbekistan nach Schweden geflüchtet. Dort ist er Ende vergangenen Jahres verhaftet worden.

Tat aus Rache

Die Anklage geht davon aus, dass der Mann aus Wut und Rache handelte. Die junge Frau hatte sich fünf Monate zuvor vom Angeklagten abgewandt. Laut Staatsanwaltschaft hat der Mann seine Frau immer wieder geschlagen, deshalb soll sie sich von ihm getrennt haben. Der Mann habe seine ehemalige Lebensgefährtin in der Nähe eines Veranstaltungsortes in Hamburg abgepasst, sie zu Boden gerissen und mit einem Messer auf sie eingestochen.

Europäischer Haftbefehl

Erst im April dieses Jahres wurde der Mann nach Deutschland ausgeliefert. Er war im Dezember 2011 über Usbekistan nach Schweden gelangt und dort aufgrund eines europäischen Haftbefehls festgenommen worden.

Ein Urteil wird Ende September erwartet.

(dpa/lhö)