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Radio Hamburg

Holocaust-Gedenkfeier

Neonazi attackiert Besucher mit Pfefferspray

Hamburg, 22.09.2012
Polizei

Nach ersten Erkenntnissen soll sich der 41-Jährige wegen einer psychischen Erkrankung in ärztlicher Behandlung befinden.

Bei der Enthüllung eines Mahnmals für ehemalige Zwangsarbeiter in Bergedorf hat ein offenbar psychisch gestörter Mann Pfefferspray versprüht.

Acht Besucher seien leicht verletzt worden, der Täter sei festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Bei der Gedenkveranstaltung am Freitagnachmittag waren nach Angaben der Polizei etwa 200 Besuchern anwesend.

Polnische Delegation attackiert

Unter ihnen sei auch der 41-jährige Täter gewesen, der sich unauffällig nach vorn bewegt und plötzlich Pfefferspray versprüht habe. Er habe dabei vor allem Mitglieder einer polnischen Delegation in der ersten Reihe attackiert. Der 41-Jährige wurde von Polizeibeamten überwältigt und vorläufig festgenommen.

Die acht Leichtverletzten wurden vorsorglich in einem Krankenhaus behandelt.

Täter in ärztlicher Behandlung

Nach ersten Erkenntnissen der Staatsschutzermittler befindet der Mann sich wegen einer psychischen Erkrankung in ärztlicher Behandlung. In Bergedorf wurden tausende Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und
Häftlinge des KZ Neuengamme, darunter auch Kinder, zur Sicherung der Kriegsproduktion eingesetzt. Das Mahnmal soll an das Unrecht erinnern, das ihnen angetan wurde.

(dpa/pne)