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Radio Hamburg

Insgesamt 110.000

Hamburg fehlen Sozialwohnungen

Hamburg, 11.09.2012
RHH - Expired Image

In Hamburg fehlen laut einer Studie 110.000 Sozialwohnungen.

In Hamburg fehlen nach einer Studie des Pestel-Instituts in Hannover rund 110.000 Sozialwohnungen.

Eine Studie des Pestel-Instituts in Hannover bestätigt, was in Hamburg längst Gemeinwissen ist: Für Menschen mit wenig Geld gibt es kaum bezahlbare Wohnungen. Nur jeder zweite finanzschwache Haushalt in Hamburg habe die Möglichkeit, eine Sozialmietwohnung zu bekommen, heißt es in einer Mitteilung des Instituts vom Montag. Das Institut hat ausgerechnet, dass Hamburg rund 218.000 Sozialwohnungen braucht, um den Bedarf zu befriedigen. Es gibt aber nur 108 000. "Bei den Sozialwohnungen klafft eine enorme Lücke", sagte Matthias Günther, der Autor der Studie. "Jährlich verschwinden in Hamburg nahezu 5.200 Sozialwohnungen vom Markt."

Studie sei "Milchmädchenrechnung"

Wenn Sozialwohnungen nach Ablauf der vorgeschriebenen Fristen aus der Sozialbindung herausfallen und an Finanzinvestoren verkauft würden, seien fast immer Mieterhöhungen die Folge. Die Wohnungsbaubehörde erklärte, die Studie sei eine "Milchmädchenrechnung". Es sei nicht möglich, aus der Gegenüberstellung von Wohngeldempfängern und Schätzungen der Haushalte mit niedrigen Erwerbseinkommen mit der Zahl der Sozialwohnungen Rückschlüsse auf die Versorgungssituation zu ziehen. "In Hamburg müssen insbesondere die Bestände der städtischen Gesellschaften Saga GWG mit insgesamt 130.000 Wohnungen, davon 90.000 freifinanziert mit einer Durchschnittsmiete von rund sechs Euro je Quadratmeter berücksichtigt werden", sagte Behördensprecherin Kerstin Graupner.

6.000 Wohnungen pro Jahr

Günstige Mieten wiesen weiterhin viele der rund 130.000 Genossenschaftswohnungen auf. Weiterhin mache es wenig Sinn die Versorgungssituation in Stadtstaaten mit der in den sehr heterogenen Flächenländern zu vergleichen und zu bewerten. Dazu seien die Marktverhältnisse zu unterschiedlich. Der SPD-Senat will 6.000 Wohnungen pro Jahr bauen, ein Dritel sollen Sozialwohnungen sein.

(dpa/lhö)