Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Neue Mitte Altona

Über 500 Sozialwohnungen

Hamburg-Altona, 11.09.2012
Bahnhof Altona

Auf dem alten Bahngelände in Altona soll eine neue Mitte entstehen.

Auf Altonas altem Bahngelände soll ein "lebendiges und soziales Wohnquartier" entstehen - mit einem Drittel Sozialwohnungen.

Die Planungen für das Neubaugebiet Mitte Altona kommen voran. 75 Hektar umfasst das gesamte Gelände, ist also fast so groß wie Borgfelde. Der erste Bauabschnitt ist 45.000 Quadratmeter groß. Die Holsten Brauerei hat das Gelände an das Unternehmen ECE verkauft. Und obwohl es der Stadt nicht gehört, hat sie sich ein Mitspracherecht gesichert. Damit hat sie jetzt dafür gesorgt, dass von den geplanten rund 1.600 Wohnungen ein Drittel Sozialwohnungen werden.

"Gemeinsames Ziel ist es, ein lebendiges und soziales Wohnquartier in der 'Mitte Altona' zu schaffen. Erreicht werden soll dies u.a. durch den Drittelmix beim Wohnungsbau, die Förderung von Baugemeinschaften und autoarmem Wohnen sowie durch hochwertige Hochbauten. ECE hat erklärt, dass sie diese Ziele teilt und sich zur Umsetzung verpflichten wird", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Die ECE hat sich laut Stadt bereit erklärt, auf ihren Flächen:

  • den Drittelmix beim Wohnungsbau einzuhalten und damit ein Drittel geförderte Wohnungen zu erstellen
  • Flächen für Baugemeinschaften bereit zu stellen
  • autoarmes Wohnen und innovative Mobilitätskonzepte zu fördern
  • Realisierungswettbewerbe für den Hochbau durchzuführen
  • und Erschließungskosten zu übernehmen.

Oberbaudirektor Jörn Walter erklärt, wie er umsetzen will, dass auf dem Gebiet möglichst wenig Autos fahren: "Mit Car-Sharing-Stationen mit den entsprechenden Stadtrad-Stationen - so dass von vornherein möglichst alle, die dort hinkommen, sich sehr ernsthaft überlegen, ob sie unter diesen Voraussetzungen überhaupt noch ein Auto brauchen und bezahlen wollen. Und das ist natürlich ein Thema, das sich in Altona auch deshalb anbietet, weil wir in der Nachbarschaft eine ICE-Station haben, wir haben S-Bahn-Stationen in der Nachbarschaft und wir liegen sehr zentral in der Stadt. Das wollen wir hier wirklich ausnutzen und auch zu einem Thema machen."