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Radio Hamburg

Repräsentative Umfrage

Die Hamburger schämen sich für den Hauptbahnhof

Hamburg, 24.09.2012

Der Hamburger Hauptbahnhof schädigt das Image der Stadt Hamburg. Das ist das Ergebnis der repräsentativen Umfrage von Trend Research.

Der  Hamburger Hauptbahnhof schädigt das Image der Stadt Hamburg! Das ist das Ergebnis der repräsentativen Umfrage von Trend Research im Auftrag von Radio Hamburg und Oldie 95. Danach halten 55 Prozent der Befragten den Hamburger Hauptbahnhof für imageschädigend, 43 Prozent eher nicht.

Die schönste Stadt der Welt, bei Touristen so beliebt wie nie, ein Riesenmagnet für die größten Kreuzfahrtschiffe der Welt - dieses Image wird ganz offensichtlich vom Hauptbahnhof beschädigt. Alkoholiker, Obdachlose, Punks, Junkies und Bettler - dazu an etlichen Stellen des Hauptbahnhofes Gestank und Dreck.   

Was die Hamburger sich dazu wirklich wünschen und was die Politiker endlich tun sollen, das haben Radio Hamburg und Oldie 95 in einer repräsentativen Umfrage beim Hamburger Meinungsforschungsinstitut Trend Research  erheben lassen.

Am Hamburger Hauptbahnhof muss sich etwas ändern

Allein die Unterführung  der Linie U2 am Glockengießerwall ist als mittlerweile größtes öffentliches Urinal Hamburgs so schlimm, dass 50 Prozent der Hamburger sie meiden, 63 Prozent bewerten die Unterführung als unangenehm bis unerträglich, jeder 3. Hamburger meidet diese Unterführung.

Die Alkoholiker, Obdachlosen, Punks und Junkies stören 55 Prozent der Hamburger so sehr, dass sie diesen Zustand mittlerweile für imageschädigend halten. Während nur knapp 40 Prozent ein Platzverbot für eine sinnvolle Verbesserungsmaßnahme halten, stimmt die Mehrzahl, 60 Prozent, einem stärkeren Einsatz des Ordnungsdienstes zu. 56 Prozent und damit auch eine deutliche Mehrheit fordert mehr Unterkünfte für die Menschen, die vor dem Bahnhof auf der Straße leben.
 

Insgesamt  dokumentiert diese repräsentative Umfrage, dass sich die Mehrzahl der Hamburger in diesem öffentlichen Raum eine klare Verbesserung wünscht und zwar für alle Beteiligten. 

Zahlen im Detail

 
Was den Geruch im Hamburger Hauptbahnhof anbetrifft, so halten ihn 61 Prozent für unangenehm bis unerträglich. 70 Prozent sind schon einmal von Obdachlosen, Betrunkenen oder Drogendealern belästigt worden.
 
Die Hamburger haben neben ihrer Kritik auch eine klare Vorstellung davon, wie die Stadt Hamburg allen Beteiligten helfen kann:
 
60 Prozent fordern einen stärkeren Einsatz von Seiten des Ordnungsdienstes

56 Prozent mehr Unterkünfte für Obdachlose 

53 Prozent frei zugängliche öffentliche Toiletten und

39 Prozent ein Platzverbot am Hauptbahnhof für Alkoholiker, Obdachlose und Drogendealer.

Nur 4 Prozent wollen keine der genannten Maßnahmen.

 

Was bedeutet repräsentativ?

Eine repräsentative Umfrage spiegelt immer wider, was die gesamte Bevölkerung denkt, meint, sagt. Damit dazu aber nicht 82 Millionen Menschen befragt werden müssen, werden aus allen Bevölkerungsgruppen anteilig Menschen ausgesucht, deren Meinung stellvertretend für die anderen ihrer Gruppe ist. Für repräsentative Umfragen werden meist zwischen 500 und 1.000 Menschen ausgesucht.

 

(gh/aba)