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Radio Hamburg

Bootsunfall auf der Alster

13-jähriger Lorenz trug keine Schwimmweste

Hamburg , 22.04.2013
Bootsunfall Außenalster Lorenz

Einsatzkräfte suchen weiter nach dem vermissten Lorenz.

Immer noch suchen Einsatzkräfte in der Alster nach dem 13-jährigen Lorenz, der am Freitag (19.04.) mit dem Ruderboot kenterte.

Nach dem tragischen Bootsunfall auf der Außenalster, bei dem der 13-jährige Lorenz am Freitag (19.04.) mit seinem Ruderboot kenterte, ist seine Leiche immer noch nicht gefunden worden. Die Einsatzkräfte durchkämmen weiter das Gewässer. Am Montag (22.04.) waren zunächst drei Boote im Einsatz, aber keine Taucher, wie eine Polizeisprecherin sagte. "Es ist alles abgetaucht."

Suche wegen des trüben Wassers schwierig

Die Suche sei schwierig, weil die Alster sehr groß und das Wasser sehr trüb sei. "Da kann man nicht gut gucken." Außerdem liege dort sehr viel Schrott herum. Die Strömung in dem Gewässer sei allerdings nur gering. Das Wasser ist derzeit etwa zwölf Grad kalt. Mit Spürhunden hatten die Einsatzkräfte am Wochenende nach dem Jungen gesucht. Die Taucher hätten inzwischen die Unfallstelle und die Stege abgetaucht und auch alle Stellen, an denen die Hunde angeschlagen hätten, sagte die Sprecherin.

Ohne Rettungsweste auf dem Wasser

Der Junge war beim Training mit seinem Ruderboot gegen eine Fahrwassertonne gestoßen, umgekippt und ins kalte Wasser gefallen. Dabei soll der 13-Jährige ohne Schwimmweste in dem Renn-Einer gesessen haben. "Es ist bei Sportruderern ohnehin üblich, keine Schwimmweste zu tragen.", sagte die Polizeisprecherin weiter. In Deutschland sind Rettungswesten im Freitzeitwassersport nicht vorgeschrieben.

DLRG empfiehlt auf dem Wasser immer Rettungswesten zu tragen

Die DLRG rät jedem Wassersportler, eine Rettungsweste zu tragen. Die heutigen Schwimmwesten würden einen nicht mehr in der Bewegungsfreiheit einschränken. Die Wahrscheinlichkeit, den Jungen noch lebend zu finden, ist verschwindend gering. Das Wasser der Alster war am Freitag um die 6 Grad kalt. Heiko Mählmann, Präsident der DLRG Hamburg, zu den Überlebenschancen in so kaltem Wasser: "Wir gehen davon aus, dass ein Mensch, wenn er in einer normalen Konstitution ist, ca. 15 bis 20 Minuten überleben kann."

(dpa/iw/mgä)