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Radio Hamburg

Rechtsextremes Totenkopf-Foto

Hamburger Polizei-Angestellter suspendiert

Hamburg, 03.04.2013
RHH - Expired Image

Die Hamburger Polizeiführung hat am Dienstag einen Polizei-Angestellten vom Dienst suspendiert.

Die Hamburger Polizei hat einen Angestellten suspendiert, weil er im Verdacht steht, rechtsextremes Gedankengut zu verbreiten.

Die Hamburger Polizeiführung hat am Dienstag einen Polizei-Angestellten vom Objektschutz für jüdische Einrichtungen und ausländische Konsulate vom Dienst suspendiert. Der Angestellte steht im Verdacht, rechtsextremes Gedankengut zu verbreiten. Der 38-Jährige ist beim Objektschutz für jüdische Einrichtungen beschäftigt gewesen und hat im Dienst ein Foto von einem Totenkopf mit Polizeimütze gemacht. Im Hintergrund: die jüdische Schule am Grindelhof. Der Mann soll das Foto im Wachcontainer vor dem Haus aufgenommen und dann bei Facebook veröffentlicht haben. Polizeipräsident Wolfgang Kopitzsch habe das Foto am Dienstag gesehen und sei entsetzt gewesen.

Polizei-Angestellte seien keine ausgebildeten Polizeibeamte, trügen eine andere Uniform als die Beamten und werden vor allem im Objektschutz eingesetzt, erläuterte die Polizeisprecherin.

Erkennungszeichen der SS

Der Totenkopf ist das Erkennungszeichen der SS Totenkopfverbände gewesen, die in Nazideutschland Konzentrationslager bewacht und verwaltet haben. In den Lagern sind Millionen Menschen ermordet worden. Geprüft wird nun, ob es sich bei der Veröffentlichung des Fotos durch den Polizei-Angestellten um die Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen oder den Straftatbestand der Volksverhetzung handelt. Beides kann mit mehrjähriger Haft bestraft werden.

Der Mann soll bereits mehrmals durch rassistische Sprüche aufgefallen sein. Unter anderem gegenüber Kollegen mit ausländischen Wurzeln.

(lhö/rh/dpa)