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Radio Hamburg

Defibrillatoren

"Bäderland" prüft jetzt Anschaffung

Hamburg, 09.08.2013
Herz-Kreislauf-System, Gesundheit, Forschung, Mensch

"Bäderland" überdenkt den Einsatz von Defibrillatoren.

Im Notfall entscheiden Sekunden zwischen Leben und Tod. Beim Herz-Kreislauf-Stillstand können vor allem Defibrillatoren Leben retten.

Bei einem Badeunfall zählt im Fall eines Herz-Kreislauf-Stillstandes jede Sekunde. Richtige Hilfe kann Leben retten. Deshalb prüft jetzt der Hamburger Schwimmbadbetreiber "Bäderland" nun doch die Anschaffung von so genannten Defibrillatoren. Damit reagiert "Bäderland" auf Recherche-Ergebnisse von Radio Hamburg.

Diese Gefahren lauern am Badesee

Einsatz von Defibrillatoren wird überdacht

Bislang hat das städtische Unternehmen den Einsatz von Defibrillatoren in den Bädern abgelehnt. Die Verantwortlichen halten Herz-Lungen-Wiederbelebungsmaßnahmen von geschultem Personal bei Badeunfällen für effektiver. Dem wiederspricht aber Ulrich Meyer-Runge, der Leiter der Notaufnahme im UKE. Defibrillatoren würden Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand ein Überleben ermöglichen und könnten auch in nasser Umgebung eingesetzt werden. Sprecherin Kirsten Rüde kündigt jetzt das Umdenken bei "Bäderland" an.

18-Jähriger weiter im Koma

Nach dem Badeunfall vom Wochenende liegt der 18-jährige Youssef weiter im Koma. Zu seiner Rettung haben am Stadtparksee keine Defibrillatoren zur Verfügung gestanden.

Der  automatische externe Defibrillator (AED) ist das wichtigste Hilfsmittel der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Die AEDs sind so ausgestattet, dass kein Vorwissen für die Benutzung nötig ist. Mit der schnellen Hilfe durch dieses Wiederbelebungsgerät, kann die Überlebenswahrscheinlichkeit des Betroffenen von zwei Prozent auf 50 Prozent erhöht werden. (rhh/apr)

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