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Radio Hamburg

Razzia

Terrorhelfer: Durchsuchung in Jenfeld

Hamburg, 29.08.2013
Polizei, Polizist

In Jenfeld und in Berlin haben Polizisten Wohnungen von zwei Frauen und zwei Männern durchsucht. (Symbolfoto)

In Hamburg und Berlin sind Polizei und Staatsanwaltschaft einer Gruppe mutmaßlicher Terrorhelfer auf der Spur.

In Hamburg-Jenfeld und in Berlin sind Polizei und Staatsanwaltschaft gegen mutmaßliche Unterstützer einer moslemischen Terrorgruppe vorgegangen. Sie sollen Geld für Angriffe von "Gotteskriegern" auf die Bundesrepublik beschafft haben: Zwei Frauen und zwei Männer aus Berlin und Hamburg stehen im Verdacht, eine schwere staatsgefährdende Straftat vorbereitet zu haben. Ermittler durchsuchten am frühen Mittwochmorgen ihre Wohnungen und beschlagnahmten Geld und Datenträger.

Seit 2012 dringend tatverdächtig

Die Behörden wollen prüfen, ob die Speichermedien Hinweise auf Geldflüsse nach Pakistan enthalten, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Berlin mitteilten. Die Frauen im Alter von 24 und 48 Jahren sowie zwei 23 und 27 Jahre alte Männer seien seit 2012 dringend tatverdächtig. "Größere Geldsummen" seien an Angehörige einer dschihadistischen Gruppierung im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet geflossen sein, erklärten die Behörden. Es sei das Ziel dieser Dschihadisten, die Bundesrepublik Deutschland mit Waffengewalt zu bekämpfen und eine Willkürherrschaft zu errichten, die elementare Grundrechte missachte.

Keine Festnahmen 

Auf richterliche Anordnung wurden ab 6 Uhr Wohnungen in den Berliner Stadtteilen Gesundbrunnen und Wedding sowie in Hamburg-Jenfeld durchsucht. Festnahmen gab es nicht, wie eine Polizeisprecherin auf Anfrage mitteilte. Die Ermittlungsbehörden versuchen seit längerem, die Geldflüsse zu Terrorgruppen trocken zu legen. Erst vor zwei Jahren hatte das Kammergericht Berlin eine 30-Jährige zu einer Haftstrafe verurteilt, die Spenden für Terrorgruppen gesammelt und mit Propagandatexten im Internet um Mitglieder geworben hatte.

(dpa/lhö)