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Radio Hamburg

"Tunesische Auszubildende für Hamburgs Krankenhäuser"

Projekt gescheitert?

Hamburg, 16.08.2013
Asklepios Klinik Altona

Der Arbeitgeber Asklepios soll schon Kündigungen eingeleitet haben.

Das mit großen Hoffnungen erst vor vier Monaten gestartete Projekt "Tunesische Auszubildende für Hamburgs Krankenhäuser" steht möglicherweise schon vor dem Aus.

Laut Zeitungsberichte ist nur einer der 25 Teilnehmer zum Beginn des zweiten Ausbildungskurses gestern erschienen.

Fachkräftemangel beheben

Das Projekt soll eigentlich Fachkräftemangel in Deutschland beheben und jungen Tunesiern neue Perspektiven eröffnen. In ihrer Heimat ist die wirtschaftliche Lage extrem schlecht.

Tunesische Auszubildende unzufrieden

Zwischen dem Arbeitgeber Asklepios und den Tunesiern soll es bereits vor Tagen Streit gegeben haben. Die tunesischen Auszubildenden sollen mit der Vergütung und den Hygienevorschriften nicht zufrieden gewesen sein.

Kündigungen eingeleitet

Asklepios hat eigenen Angaben zufolge bereits Kündigungen eingeleitet. Da die Aufenthaltsberechtigung der jungen Tunesier aber mit dem Ausbildungsvertrag verknüpft ist, werden sie Deutschland umgehend verlassen müssen. Das wollen sie aber nicht, sondern hoffen auf andere Chance hier.

Dieser Teil der Geschichte erinnert an die Dutzenden aus Libyen über Italien nach Hamburg geflüchteten Schwarzafrikaner, die ebenfalls kein Aufenthaltsrecht für unsere Stadt haben, sich aber mit Unterstützung der Kirche der staatliche Kontrolle entziehen und ein Bleiberecht erzwingen wollen.

Flüchtlingszustrom groß - Aufnahmeeinrichtungen voll

Insgesamt ist der Flüchtlingszustrom nach Hamburg derzeit groß: weil die Zentrale Erstaufnahmeeinrichtung voll ist, müssen laut Magazin Hinz und Kunzt zahlreiche Asylsuchende schon in Zelten untergebracht werden.

Vor allem die Konflikte in Syrien, Afghanistan und einigen Ex-Sowjetrepubliken sorgen für große Flüchtlingsströme. Im Juli haben mehr als 9.000 Menschen Asylanträge in Deutschland gestellt.

(rh/ms/pne)

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