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Radio Hamburg

Vorsicht! Badeunfall-Gefahr!

Diese Gefahren lauern am Badesee

Hamburg, 05.08.2013
Badeverbot, rote Flagge, Rettungsschwimmer, Baden, Meer, Rettung, Baden, Badeunfall

Hochsommer in Hamburg, das heißt, wer kann, der sucht eine Erfrischung an einem der 15 Badeseen.

Damit ihr Badeausflug nicht im Krankenhaus endet, haben wir hier einige Gefahren an Badeseen zusammengetragen.

Der Sommer hat unsere Stadt in den vergangenen 2 Wochen fest im Griff gehabt. Bei der derzeitigen Sahara-Hitze und Temperaturen kurz vor 40 Grad sind Teiche, Freibäder aber vor allen Dingen Badeseen ein beliebter Anlaufpunkt. Die Wasserqualität ist weiterhin gut. Das haben aktuelle Messungen der Umweltbehörde ergeben.

Wasserqualität in Hamburg

Kerstin Graupner von der Behörde, die das Wasser insbesondere auf Blaualgenbildung untersucht, sagt, dass es von diesen Wasserpflanzen noch nichts in den Seen gibt. Man kann also ganz ungestört baden. Nur an der Alster wurden erste Blaualgen entdeckt. Dort sollte man etwas vorsichtig sein, wenn man mit Hunden unterwegs ist, die da gerne reinspringen. „Aber auch da ist die Menge noch sehr gering. Die Blaualgenblühen also noch nicht so, wie wir es befürchtet haben“, sagt Kerstin Graupner.

Was ist so gefährlich an Blaualgen?

Blaualgen sind eigentlich Bakterien, die Gifte produzieren. Wenn man zu viel verschluckt, kann es zu Übelkeit kommen. Auch Hautreizungen können durch den Kontakt mit Blaualgen auftreten.

Gefahren an Badeseen

Aber immer wieder gibt es auch schlimme Badeunfälle, wie der, der sich gerade erst am Wochenende am Stadtparksee ereignet hat. Heiko Mählmann, von der DLRG Hamburg, was ist denn an Badeseen besonders gefährlich?

"Gefahren bestehen hier in Form von steil abfallenden Ufern. Das gibt es besonders an Baggersehen. Zuerst ist ein flach auslaufendes Gewässer und dann plötzlich eine Abbruchkante kommt. Das ist besonders für Nicht-Schwimmer gefährlich, wenn dieser Bereich nicht abgegrenzt ist."

Häufigste Ursachen für Badeunfälle

Aber auch Stellen an denen Müll in den See geschmissen worden ist oder dort wo viele Wasserpflanzen wachsen ist die Gefahr sich unter Wasser zu verfangen groß. Die häufigsten Ursachen für Badeunfälle sind Überhitzung, Selbstüberschätzung und gerade bei Nicht-Schwimmern, aufblasbare Tiere oder Luftmatratzen. Dieses Wasserspielzeug bietet ein hohes Gefahrenpotential, da sie von diesen Tieren auch abrutschen können und dann Ertrinkungsgefahr droht. Damit Sie in Zukunft vorbereitet sind und erkennen, wenn jemand ertinkt, gibt es hier ein paar Tipps, die Leben retten können. Um den tödlichen Ausgang von solchen Unfällen zu vermeiden, sollten Sie sich regelmäßig über Erster-Hilfe- und Wiederbelebungsmaßnahmen informieren.

Gewitter über Badeseen

Ab dem frühen Abend (05.08.2013) warnt der Wetterdienst jetzt wieder vor starken Gewittern. Sobald man merkt, dass ein Gewitter im Anzug ist, sollte man sofort das Wasser verlassen. Heiko Mählmann von der DLRG Hamburg, erklärt, warum ist es denn so gefährlich bei Blitz und Donner in einem Badesee zu schwimmen.

„Man muss sich das so vorstellen, dass wir eine ebene Wasserfläche haben und der Kopf des Badenden in dem Bereich die höchste Erhebung im Gewässer ist. Dadurch ist die Gefahr, dass der Blitz dort einschlägt, gegeben.“

(kru)

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