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Radio Hamburg

Davidwache

Überfall auf Polizisten - Drei Beamte schwer verletzt

Hamburg, 30.12.2013
Reeperbahn, Davidwache

Vor der Davidwache wurden mehrere Polizisten verletzt. Drei von ihnen schwer.

Eine Woche nach den Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei hat eine Gruppe mehrere Polizisten angegriffen und verletzt.

Wie die Polizei am Sonntag (29.12) mitteilte, hatten die 30 bis 40 Unbekannten am Samstag gegen 23.00 Uhr vor dem Gebäude an der Reeperbahn Sprechchöre gerufen und randaliert. Als die Beamten daraufhin aus der Wache kamen, wurden sie mit Steinen und Flaschen beworfen. Drei Beamte wurden dabei schwer verletzt. Ein 45-jähriger Polizist erlitt einen Kiefer- und Nasenbruch sowie Schnittverletzungen, als ihm ein Täter aus nächster Nähe einen Stein ins Gesicht schlug. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Täter konnten nicht gefasst werden.

Massive Übergriffe auf Polizisten

"Derart zielgerichtete und massive Übergriffe auf Polizeibeamte sind unerträglich. Ich bin entsetzt über die Gewalt", sagte Polizeipräsident Wolfang Kopitzsch. Gegen 1.00 Uhr hatte sich die Lage wieder beruhigt. Die Polizei überprüfte acht Personen, die Täter waren jedoch nicht darunter. Das Landeskriminalamt ermittelt. "Wer aus kürzester Distanz Flaschen und Steine auf Polizisten wirft, nimmt billigend in Kauf, dass Menschen getötet werden", sagte der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigesellschaft Hamburg, Klemens Burzlaff. Auch der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei in Hamburg, Gerhard Kirsch, kritisierte den Angriff.

Lage spitzt sich zu

Es sei mittlerweile "eine Dimension erreicht, die einen Schusswaffengebrauch situationsbedingt wahrscheinlich machen könnte". Dies hätte unabsehbare Folgen, sagte Kirsch. Die Gewerkschaften forderten Parteien und Politik auf, sich hinter die Polizisten zu stellen.

Unterdessen wurde offenkundig, dass bei den Krawallen vor einer Woche auch gezielt Villen mehrerer Firmenchefs attackiert wurden. Das bestätigte eine Polizeisprecherin. Am Wochenende hatte die "Hamburger Morgenpost" berichtet, ihr liege ein Bekennerschreiben vor. Unter anderem griffen Randalierer das Wohnhaus und das Büro des Architekten Meinhard von Gerkan sowie das Haus eines Werft-Managers an. (dpa/fbu)

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