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Radio Hamburg

HSH Nordbank

Steuerbetrug während Rettung?

Hamburg, 17.12.2013
HSH Nordbank, Pressebild

Zu der langen Verfehlungsliste bei der HSH-Nordbank soll jetzt auch noch Steuerbetrug gehören.

Risikogeschäfte, Milliardenverluste und Intrigen - zu der langen Verfehlungsliste bei der HSH-Nordbank soll jetzt auch noch Steuerbetrug gehören.

Ausgerechnet als die Bank mit Milliarden aus Steuergeldern vor dem Bankrott bewahrt worden ist, soll sie das Finanzamt laut Medienberichte um rund 100 Millionen Euro betrogen haben. Zwischen 2008 und 2011 soll die Bank Aktien so schnell und kompliziert gehandelt haben, dass die Finanzämter den Überblick verloren haben.

Bürgschaften hatte HSH Nordbank über Wasser gehalten

Die Bank hat sich demnach Steuern zum Teil mehrfach erstatten lassen, die sie niemals gezahlt hat. Zuvor hat sich die Staatsbank mit dem verlustreichen Omega-Geschäft verspekuliert - nur mit drei Milliarden Steuergeldern und zehn Milliarden Bürgschaften, die die Hauptanteilseigner Hamburg und Schleswig Holstein gegeben haben, hat sich die Bank über Wasser gehalten.

Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung?

Derzeit steht deshalb der gesamte alte Vorstand um Dirk Jens Nonnenmacher wegen Veruntreuung vor Gericht. Auch die möglichen Steuerhinterziehungen der Bank fallen in die Zeit, als Nonnenmacher die Bank geleitet hat. Der jetzige Vorstand hat vor Monaten eine Anwaltskanzlei beauftragt, die bankeigenen Geschäfte zu prüfen - wegen ähnlicher Tricksereien haben die Steuerfahnder nämlich schon andere deutsche und ausländische Banken im Visier. Jetzt wird bei der HSH wohl über eine Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung nachgedacht.

(fr / ste)

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