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Radio Hamburg

Polizei in Bereitschaft

6.000 Demonstranten in Hamburg erwartet

Hamburg, 18.12.2013
Demo, Flüchtlinge, Protestmarsch, St. Pauli, 25102013

Die Hamburger Polizei bereitet sich auf mögliche Ausschreitungen am Rande der Demonstrationen vor. (Archivbild)

Am letzten Wochenende vor Weihnachten geht es in Hamburg hoch her. In der City und der Schanze sind zwei Demos und eine Kundgebung angekündigt.

Die Hamburger Polizei rüstet sich für mögliche Krawalle bei einer Demonstration für den Erhalt des linksalternativen Kulturzentrums "Rote Flora".

2.000 Polizisten im Einsatz

Die Beamten gehen davon aus, dass an diesem Samstag bis zu 6.000 Teilnehmer durch das Schanzenviertel ziehen werden, wie Polizeisprecher Andreas Schöpflin am Dienstag (17.12.) sagte. Mehr als 2.000 Beamte sind im Einsatz. "Das wird wohl der größte Einsatz in diesem Jahr werden." Die Polizei hat zur Unterstützung Kräfte aus mehreren anderen Bundesländern angefordert, etwa aus Niedersachsen, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg.

Gewaltbereite Demonstranten erwartet

Etwa 3.000 der erwarteten Teilnehmer gehören nach Polizeiangaben zum linksextremistischen Spektrum, einige werden als gewaltbereit eingestuft. "Bundesweit wird seit Wochen stark mobilisiert", erklärte Schöpflin. "Es wird sicherlich ein schwieriger Einsatz werden." Gegen 15 Uhr will sich der Demonstrationszug in Bewegung setzen, später sind eine Zwischenkundgebung an der Reeperbahn und eine Abschlusskundgebung an der Feldstraße geplant.

Rote Flora, Lampedusa-Flüchtlinge und Esso-Häuser

Der Protest richtet sich gegen eine mögliche Räumung der seit mehr als 20 Jahren besetzten "Roten Flora", mit der Eigentümer Klausmartin Kretschmer kürzlich gedroht hat. Am vergangenen Wochenende waren aus diesem Grund ca. 200 Randalierer durch das Schanzenviertel gezogen. Außerdem geht es um ein Bleiberecht für Flüchtlinge. Seit Monaten finden in Hamburg Demonstrationen statt, auf denen für ein Bleiberecht für die sogenannten "Lampedusa-Flüchtlinge" in Hamburg protestiert wird. Geplante Demonstationen in der Mönckebergstraße wurden verboten.

Auf den Demonstrationen geht es auch um die sogenannten  Esso-Häuser an der Reeperbahn. Die Häuser waren in der Nacht zum Sonntag (15.12.) wegen Einsturzgefahr evakuiert worden

Demonstrationen im Überblick

Demonstrationen am Wochenende

  • Demo für Lampedusa-Flüchtlinge

    Am Samstag (21.12.) findet die vierte sogenannte "Adventsdemo" für die Lampedusa-Flüchtlinge statt. Sie beginnt um 12 Uhr am Steindamm und läuft rund um die Binnenalster. Ca. 500 Demonstranten werden erwartet.

  • Demo für Rote Flora, Esso-Häuser und Flüchtlinge

    Vor der Roten Flora in der Schanze beginnt am Samstag um 14 Uhr eine "internationale Demo". Hier soll für den Erhalt der Esso-Häuser, den Erhalt der Roten Flora und für das Bleiberecht der Lampedusa-Flüchtlinge in Hamburg demonstriert. Die Route führt durch führt durch die Schanze und St. Pauli. Gegen 16 Uhr ist eine eine Zwischenkundgebung vor den Esso-Häusern geplant. Anschließend soll es weiter zur Feldstraße gehen.

  • Politische Räume statt Konsum

    Ab 17 Uhr soll dann auf dem Adolphsplatz vor der Handelskammer unter dem Motto "Politische Räume statt Konsum. Die Stadt gehört allen" eine dritte Demonstration stattfinden. Ob die Demonstration tatsächlich auf dem Adolphsplatz stattfindet, steht noch nicht fest. Nach Auflagen der Stadt Hamburg soll sie am Sternschanzenbahnhof stattfinden. Ein Gericht wird in den nächsten Tagen darüber entscheiden. Erwartet werden ca. 800 Teilnehmer.

HSV und St. Pauli: Heimspiele am Wochenende

Wie auch an den bisherigen Adventssamstagen ist eine Demonstration für die "Lampedusa-Flüchtlinge" an der Binnenalster angemeldet. Die Polizei rechnet mit rund 500 Teilnehmern. Weitere 800 Menschen werden bei einer Versammlung unter dem Motto "Die Stadt gehört allen" erwartet. Die Polizei ist zudem bei den Heimspielen der Fußball-Clubs St. Pauli (Freitag, 20.12.) und HSV (Samstag, 21.12.) gefordert.

(dpa/mgä)

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