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Radio Hamburg

Die Nerven liegen blank

Streik am Flughafen Hamburg ausgesetzt

Hamburg, 20.02.2013
02-streik-flughafen

Bis Freitag (22.02.2013) soll am Hamburger Flughafen nicht gestreikt werden.

Die Streiks des privaten Sicherheitspersonals am Hamburger Flughafen werden für die kommenden beiden Tage ausgesetzt.

In Hamburg liegen die Nerven nach dem vierten Streiktag am Flughafen blank. Ein Gespräch der Geschäftsführer von Verdi und dem Arbeitgeberverband soll am Donnerstag vielleicht einen Schritt nach vorn führen. In Nordrhein-Westfalen gehen die Streiks weiter.

Die Streiks des privaten Sicherheitspersonals am Hamburger Flughafen werden für die kommenden beiden Tage ausgesetzt. Das teilte die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch in Hamburg mit. Nach mehreren Streiks, darunter allein an vier Tagen in Hamburg sowie an den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn, sei Bewegung in die Tarifauseinandersetzung gekommen. Es werde an diesem Donnerstag zu einem Treffen der Geschäftsführer von Verdi und dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) kommen.

Jetzt reden die Geschäftsführer miteinander

Die Arbeitgeber hatten wegen des Streiks das zunächst für Donnerstag geplante Spitzengespräch über den Tarifkonflikt an deutschen Flughäfen abgesagt. Damit sei Verdi unseriös vorgegangen und habe sich als nicht verlässlich erwiesen, sagte BDSW-Sprecher Oliver Arning am Mittwoch in Potsdam. Anstelle der Verbandsspitzen sollen nun die Geschäftsführer miteinander sprechen.

"Raus aus dem Niedriglohnbereich"

In Potsdam demonstrierten Sicherheitskräfte von Flughäfen für familiengerechtete Arbeitsbedingungen und mehr Lohn. Auch Hamburger Streikende waren nach Potsdam gefahren. Am Rande einer BDSW-Tagung machten die rund 170 Mitarbeiter aus Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Berlin-Brandenburg klar, dass "wir raus aus dem Niedriglohn- und Teilzeitbereich wollen", erklärte der Hamburger Verdi-Fachbereichsleiter Peter Bremme. "Unsere Hoffnung auf eine schnelle Einigung ist aber eingetrübt, weil es von der Gegenseite wenig Gesprächsbereitschaft gibt."

Auswirkungen am Hamburger Flughafen

Am Hamburger Flughafen sorgte der Streik der Sicherheitskräfte abermals für erhebliche Einschränkungen. 116 von 181 Abflügen wurden bis zum Nachmittag gestrichen. Auch 25 der geplanten Ankünfte wurden aus dem Flugplan genommen, teilte der Flughafen mit. "Die Lage ist durchaus angespannter als beim vergangenen Mal", sagte Flughafen- Sprecherin Stefanie Harder.

Bereits in der Nacht hätten hunderte Fluggäste in den Terminals gewartet, um rechtzeitig die Sicherheitskontrollen passieren zu können. Die Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) blieben die Nacht über vor Ort und versorgten die Wartenden mit Wasser und Proviantpaketen. Am Morgen mussten einige Fluggäste aufgrund von Kreislaufproblemen behandelt werden, zwei Passagiere wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.

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