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Radio Hamburg

Flughafen Hamburg

Verdi droht mit neuen Streiks

Hamburg , 10.02.2013

In Hamburg droht ein neuer Streik des Sicherheitspersonals am Flughafen.

Die Gewerkschaft Verdi kündigte am Freitag (8.02.) an, wegen der fehlenden Einigung im Tarifkonflikt des Sicherheitsgewerbes ab Mitte kommender Woche wieder zu streiken, auch an Flughäfen.

Streiks erst nach Aschermittwoch

An den Flughäfen in Hamburg und Nordrhein-Westfalen drohen nach Aschermittwoch (13.02.) neue Streiks des Sicherheitspersonals. Mit Rücksicht auf die Fluggäste sollen Streiks jeweils am vorausgehenden Tag angekündigt werden. Verdi und der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) verhandeln in Hamburg und in Nordrhein-Westfalen über Lohn und in Berlin bundesweit über einen Manteltarifvertrag. Mit einem Streik hatten die Beschäftigten der privaten Sicherheitsfirmen am 18. Januar den Flugbetrieb am Hamburger Flughafen weitgehend lahmgelegt. Ein zweitägiger Ausstand an den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn war vor zwei Wochen erst kurz vor Beginn angekündigt worden. Das Personal an den Sicherheitsschleusen streikte. Hunderte Flüge waren ausgefallen, Zehntausende Fluggäste betroffen.

Verdi fordert Lohnerhöhungen von rund 30 Prozent

In Nordrhein-Westfalen hat ein Sondierungsgespräch der Tarifparteien in Nordrhein-Westfalen nicht zu einem Ergebnis geführt und wurde abgebrochen. In dem Bundesland hat die Sicherheitsbranche 34 000 Beschäftigte. Die Gewerkschaft fordert hier Lohnerhöhungen von rund 30 Prozent. Nach Gewerkschaftsangaben befinden sich 70 bis 80 Prozent der Beschäftigten in der untersten Lohngruppe mit einem Brutto-Stundenlohn von 8,23 Euro. An den Flughäfen liege der Stundenlohn des Sicherheitspersonals bei 12,36 Euro.

 

(dpa/mgä) 

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