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Radio Hamburg

Fortbildungsveranstaltung mit Signalwirkung

700 Arztpraxen bleiben am Mittwoch geschlossen

Hamburg, 27.02.2013

1.700 Ärzte und Mitarbeiter der Arztpraxen nehmen am Mittwoch (27.02.) an der Fortbildungsveranstaltung "Notfall in der Praxis" teil - ihre Praxen bleiben währenddessen geschlossen.

Dass die Fortbildung während der regulären Öffnungszeiten der Arztpraxen stattfindet, soll vor allem ein Signal sein. Die rund 1.700 Hamburger Fach- und Hausärzte wollen damit auf die laufenden Honorarverhandlungen mit den gesetzlichen Krankenkassen aufmerksam machen.

Niedergelassene Ärzte fühlen sich unterbezahlt

Die niedergelassenen Haus- und Fachärzte fühlen sich unterbezahlt. Nach Auskunft der Kassenärztlichen Vereinigung sind ihre Honorare in den vergangenen Jahren faktisch gesunken. Die wirtschaftliche Lage sei mangelhaft, Ärzte müssten immer mehr Praxisarbeiten selbst erledigen, mehr Patienten behandeln und Mitarbeiter entlassen. Dagegen sprechen die Krankenkassen von steigenden Honoraren bei niedergelassenen Ärzten.

Fahrender Notfalldienst versorgt bedürftige Patienten

Nach Abendblatt-Informationen versorgt ein fahrender Notfalldienst (Telefon 228 022) bedürftige Patienten, von 13 Uhr an übernehmen die Notfallpraxen in Altona (Stresemannstraße 54) und Farmsen (Berner Heerweg 124) den Dienst.

 (mgä)

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