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Radio Hamburg

Elbphilharmonie-Zoff und kein Ende

ReGe-Chef schmeißt hin

Hamburg, 08.01.2013
Elbphilharmonie

Die Eröffnung der Elbphilharmonie ist inzwischen für Frühjahr 2017 geplant.

Paukenschlag hinter den Elbphilharmonie-Baukulissen: Heribert Leutner, Chef der Realisierungsgesellschaft, hat seinen Vertrag gekündigt.

Nach der Neuordnung des Projektes Elbphilharmonie hat der Chef der städtischen Realisierungsgesellschaft (Rege) Heribert Leutner seinen Vertrag gekündigt. Nach Angaben der Rege vom Montag wird er zum 30. Juni dieses Jahres aufhören. Übernommen hatte er den Chefposten 2008.

Konsequenzen gezogen

Zuvor hatten mehrere Medien berichtet, dass Leutner die Rege verlassen wird. Die "Bild" schrieb, der 53-Jährige ziehe die Konsequenzen aus der vorläufigen Einigung zwischen der Stadt und dem Baukonzern Hochtief über den Weiterbau des Konzertsaals, der noch einmal 200 Millionen Euro teurer werden soll. "Bei allem Verständnis für die Entscheidung von Bürgermeister Olaf Scholz. Ich hätte mich für eine Trennung von Hochtief entschieden und habe das auch deutlich gemacht", sagte er dem Blatt. Doch stattdessen habe der Senat im Dezember entschieden, trotz Kostenexplosion, Baustillstand und Zeitverzögerungen mit Hochtief weiterzubauen. Die Eröffnung des Konzerthauses ist nun für Frühjahr 2017 geplant.

Wersich fordert mehr Transparenz

Der CDU-Fraktionsvorsitzende in der Hamburger Bürgerschaft, Dietrich Wersich, nahm den Leutner-Rückzug zum Anlass, von Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) mehr Transparenz zu verlangen: "Der Weggang des ReGe-Chefs Leutner bringt den Bürgermeister jetzt in Erklärungsnot. Was hat Olaf Scholz der Öffentlichkeit bislang verschwiegen?", hieß es in einer Mitteilung von Wersich. "Wie hoch sind nach Auffassung der städtischen ReGe in Wahrheit die berechtigten Mehrkosten von Hochtief gegenüber dem Nachtrag 4? Wie hoch sind die städtischen Ansprüche aus Schadenersatz und Vertragsstrafen?" Der Bürgermeister müsse jetzt schnell komplette Transparenz schaffen.

Im Zuge der Neuordnung wird die Rolle der Rege deutlich reduziert auf kontrollierende Aufgaben. Zum 1. Januar wurde zudem Martin Heyne als dritter Geschäftsführer eingestellt. Er habe sich entschlossen, diese Gelegenheit des Umbruchs und Neustart des Projektes zu nutzen, um einen langgehegten Wunsch in die Tat umzusetzen und eine berufliche Auszeit zu nehmen, erklärte Leutner nach Angaben eines Sprechers gegenüber Mitarbeitern.

(dpa/lhö)

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