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Radio Hamburg

Hamburger Senat

Hilfsangebote für Familien ausbauen

Hamburg, 08.01.2013
Unterschriften, Kita, Hamburger, Senat

Hamburg ist auf dem Weg zur kinderfreundlichsten Stadt Deutschlands.

Der Hamburger Senat will mit zusätzlichen Mitteln aus dem Haushalt und Bundesmitteln bestehende Hilfsangebote für Familien weiter ausbauen.

Hamburg ist auf dem Weg zur kinderfreundlichsten Stadt Deutschlands. Der Senat schafft mehr Kitaplätze und zusätzlichen Wohnraum - und jetzt sollen auch die Entwicklungschancen für die Kinder in unserer Stadt weiter verbessert werden. Der Senat will mit zusätzlichen Mitteln aus dem Haushalt plus Bundesmitteln bestehende Hilfsangebote für Familien weiter ausbauen.

Fragebögen in allen Geburtskliniken und Geburtshäusern

In allen Geburtskliniken und Geburtshäusern liegen künftig Fragebögen aus, die werdende Eltern ausfüllen können. Gemeinsam mit Hebammen, Kinderkrankenschwestern und Sozialarbeitern können die werdenden Eltern Probleme so schon vor der Geburt angehen.

Regionale, multiprofessionelle Familienteams

Darüber hinaus werden die bestehenden 16 Standorte für Familienhebammen zusammen mit Mütterberatungspersonal des Öffentlichen Gesundheitsdienstes zu regionalen, multiprofessionellen Familienteams mit Familienhebammen, Kinderkrankenschwestern und Sozialpädagoginnen ausgebaut.

Diese regionalen Familienteams betreuen Familien mit Unterstützungsbedarfen oder vermitteln sie in das Hilfesystem weiter. Dafür kooperieren sie verbindlich mit den Geburtskliniken, den regionalen Angeboten der Frühen Hilfen, dem Gesundheits- oder auch dem Jugendamt.

Landeskonzept "Frühe Hilfen"

Mit dem Landeskonzept "Frühe Hilfen" werden die in Hamburg bestehenden Angebote, die sich an schwangere Frauen, werdende Väter und Familien mit kleinen Kindern richten, verstärkt und miteinander verknüpft. So bekommt jede Familie die Hilfe angeboten, die sie für das gesunde Aufwachsen ihres Kindes und für eine Verbesserung ihrer Erziehungsfähigkeit braucht. Das Einladungs- und Meldeverfahren der Kinderfrüherkennungsuntersuchungen wird optimiert und mit dem System "Frühe Hilfen" verbunden.

Die Maßnahmen der Frühen Hilfen als Präventionskette im Überblick

- Erkennen von unterstützungsbedürftigen Schwangeren/Müttern und Vätern in der Geburtsklinik durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik;

- Klärung des Hilfebedarfs in der Klinik durch Fachpersonal der "Babylotsen Hamburg";

- Mit Einverständnis der Mütter/Eltern Überleitung einer unterstützungsbedürftigen Mutter/Familie zum regionalen Familienteam, dort Identifizierung des Hilfebedarfs und ggf. Vermittlung ins Hilfesystem (passgenaue Hilfe);

- Aufsuchende Arbeit, bedarfsgerechte Begleitung der Familie sowie Hinwirken auf die Teilnahme an Kinderfrüherkennungsuntersuchungen.

- Anbindung der Familien an Eltern-Kind-Zentren und in der Folge Kindertagesstätten, von dort wird die Unterstützung der Eltern sowie die Kontrolle der gelben Vorsorgehefte fortgesetzt.