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Radio Hamburg

Nach tödlichem Schuss in Silvesternacht

Angehöriger soll Tatwaffe vergraben haben

Hamburg , 03.01.2013
Pistole, Waffe, Munition

Die Untersuchung der Tatwaffe wird einige Zeit in Anspruch nehmen. (Symbolbild)

Nachdem ein Mann in der Silvesternacht einer Bauch-Schussverletzung erlag, hat sich ein Angehöriger mit interessanten Details bei der Polizei gemeldet.

Zum Jahreswechsel war in Hamburg-Harburg ein  32-jähriger Türke während der Silvesterfeierlichkeiten auf der Straße zusammengebrochen. Wie die Ärzte später feststellten, hatte der Mann eine Schussverletzung im Bauchbereich. Er erlag noch in der Nacht seinen Verletzungen. Der nähere Tathergang war zunächst unklar, auch die Tatwaffe konnte nicht gefunden werden.

Anwohnerin findet Tatwaffe vergraben vor ihrem Fenster

Am Mittwoch (2.01) wurde nun die vermutliche Tatwaffe in der Nähe des Tatortes aufgefunden und sichergestellt. Einer Anwohnerin war aufgefallen, dass in dem Sandboden vor ihrem Balkon gegraben worden sein musste. Als sie dies überprüfte, fand sie einen Beutel mit einer Schusswaffe und Munition. Die Frau informierte umgehend die Polizei. Bei der sichergestellten Waffe handelt es sich um eine Sportpistole Kaliber 22. Dieses Kaliber ist mit dem des Tatprojektils identisch.

Angehöriger soll Waffe vergraben haben

Nun hat sich ein Angehöriger bei der Polizei gemeldet. Er gab an, zusammen mit dem 32-Jährigen mit der Waffe in die Luft gefeuert zu haben. Das spätere Opfer soll dann mit der Pistole hantiert und sich selbst in den Bauch geschossen haben. Daraufhin sei der Angehörige in Panik geraten und habe die Waffe vergraben. 

Für die Mordkommission ist der Fall damit noch lange nicht erledigt. Sie prüft nun, ob die Aussagen des Mannes stimmen. Die wieder ausgegrabene Waffe wird kriminaltechnisch untersucht.

(dpa/ck/mgä)