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Radio Hamburg

Ausbruch

Fahndung nach geflohenem Häftling

Hamburg, 22.07.2013
Untersuchungsgefängnis, Holstenglacis, Google Streetview

Auch zwei Tage nach seiner Flucht aus dem Gefängnis am Holstenglacis sucht die Polizei weiter nach dem Sexualverbrecher. (Archivbild)

Ein Gefängnisausbruch hat die Hamburger Justizbehörde am Wochenende in Erklärungsnot gebracht.

Ein Gefangener ist in der Nacht zum Samstag aus der Hamburger Untersuchungshaftanstalt (UHA) geflohen - und hat die Hamburger Justizbehörde in Erklärungsnot gebracht. Der 25-jährige Sexualverbrecher Thomas S. ist während des lauten DOM-Feuerwerks auf spektakuläre Weise aus dem Gefängnis am Holstenglacis ausgebrochen: Er hat sich mit Bettwäsche aus einem Fenster abgeseilt, nachdem er die Gitter herausgebrochen hat. Begünstigt worden ist die Flucht offenbar durch Bauarbeiten an den Sicherungseinrichtungen. 

Fahndung mit Hochdruck

Nach dem 25-Jährigen, dem Einbruchsdiebstahl und schwere sexuelle Nötigung vorgeworfen wird, fahndet die Polizei laut Pressesprecher Tim Angerer "mit Hochdruck". Parallel dazu ließ die UHA die umliegenden Hafträume auf ihre vollständige Belegung überprüfen und ordnete ständige Kontrollgänge auf dem Hof an. Nach bisherigen Erkenntnissen der Behörde habe der Gefangene "mittels Besenstiel, Tischbein und Tafelbesteck den Fensterrahmen und das nebenliegende Mauerwerk so beschädigt, dass er sich aus der so entstandenen sehr engen und kleinen Öffnung zwängen" konnte. Nachdem der knapp 1,70 Meter große Mann weitere Sicherungsbereiche überwunden hatte, gelangte er offensichtlich mit einem Sprung auf die Straße und zog sich dabei stark blutende Verletzungen zu.

Noch keine Fahndung mit Foto

Justizsenatorin Schiedeck hat nach dem Ausbruch einige Häftlinge in andere Zellen verlegen und Streifen rund um das Gefängnis am Holstenglacis verschärfen lassen. Mit einem Foto fahndet die Polizei übrigens noch nicht nach dem Ausbrecher: laut Gesetz muss sie selbst erst alles versucht haben.

(lhö/dpa)

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