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Radio Hamburg

Gefahr für Fische

Sauerstoffmangel in der Elbe

Hamburg, 26.07.2013
Fische, Fischsterben, Fluss, Umweltverschmutzung, Tod, Fisch

Der 02-Gehalt in der Elbe ist innerhalb weniger Tage gesunken.

Sauerstoffmangel setzt den Fischen in der Elbe vor Hamburg zu. Nicht nur die hohen Temperaturen sollen Schuld sein.

Dies haben die Umweltverbände BUND, Nabu und WWF am Freitag (26.7.) angesichts des stark gesunkenen O2-Gehalts im Gewässer kritisiert.

Messwerte innerhalb weniger Tag unter kritischer Marke

Innerhalb von wenigen Tagen sind nach Angaben der Hamburger Umweltbehörde die Messwerte von sechs Milligramm Sauerstoff pro Liter weit unter die kritische Marke von vier Milligramm gesunken. So wiesen an der Elbe die Messstationen Seemannshöft (3,1 mg/Liter) und Blankenese (2,8 mg/Liter) auch am Freitag einen nur sehr geringen Sauerstoffgehalt im Wasser nach.

Elbvertiefung, Algenwachstum, hohe Temperaturen und landwirtschaftliche Einflüsse

Neben den aktuell hohen Temperaturen, Algenwachstum und landwirtschaftlichen Einflüssen sei nach Sicht der Umweltschützer vor allem seit der letzten Elbvertiefung im Jahr 1999 die für die Tiere gefährliche Sauerstoffmangel zu beobachten, teilten die Umweltverbände mit. Die nächste Elbvertiefung würde das Sauerstoffproblem zusätzlich verstärken, sagte BUND-Landesgeschäftsführer Manfred Braasch. Dies sei nicht mit einer EU-Richtlinie vereinbar, die den Ländern vorschreiben würde, einer Verschlechterung der Wasserqualität entgegenzuwirken.

Umweltbehörde: Abbau von Algen im Flachwasser hat größeren Einfluss auf Wasserqualität

Die Umweltbehörde entgegnet, "Sauerstofflöcher" seien kein neues Phänomen und bereits seit Beginn des 20. Jahrhunderts bekannt, teilte Behörden-Sprecher Volker Dumann mit. "Die Elbvertiefung ist höchstens ein Zusatzfaktor, nicht der auslösende Faktor", sagte er. Weitaus größeren Einfluss auf die Wasserqualität habe der Abbau von Algen in Flachwasserzonen.

Absinken der Sauerstoffkonzentration tödlich für Fische

Nach Auskunft des Umweltbundesamtes sollten große Ströme wie die Elbe für einen guten ökologischen Zustand mindestens einen Sauerstoffgehalt von 6 Milligramm pro Liter aufweisen. Für die meisten Fischarten sei ein Absinken der Sauerstoff-Konzentration unter 2 Milligramm tödlich.

 

 

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