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Radio Hamburg

Kein Foto veröffentlicht

Geflohener Häftling weiter auf der Flucht

Hamburg, 23.07.2013
Untersuchungsgefängnis, Holstenglacis, Google Streetview

Mit einer spektakulären Aktion gelang einem Verdächtigen in Hamburg die Flucht aus der Untersuchungshaft. (Archivbild)

Seit Freitag Nacht ist der Intensivtäter Thomas S. auf der Flucht. Wie der Verbrecher aussieht, das hält die Justizbehörde bislang unter Verschluss.

Auch drei Tage nach der Flucht des mutmaßlichen Sexualstraftäters aus dem Untersuchungsgefängnis in Hamburg fehlt noch jede Spur von dem 25-Jährigen. Die Polizei fahndete weiter nach dem Mann. Der 25-Jährige ist wegen mehrerer Einbrüche verurteilt worden und hat jetzt in Untersuchungshaft gesessen, weil er in Jenfeld eine 60-Jährige in ihrer Wohnung sexuell misshandelt und beraubt haben soll.

Bei der Flucht verletzt

In der Nacht zu Samstag hat er den Fensterrahmen seiner Zelle im Untersuchungsgefängnis an der Holstenglacis aufgestemmt, sich mit einem Bettlaken abgeseilt und ist über die Hof-Mauer geklettert.  Bei der Flucht hat er sich offenbar verletzt, bis zum Gänsemarkt hat die Polizei seine Blutspur verfolgen können. 

Es gilt noch die Unschuldsvermutung

Ein Foto des Gesuchten veröffentlicht die Justizbehörde vorerst nicht. Bis zur Verurteilung gilt für ihn die Unschuldsvermutung. Bevor man mit einem Foto an die Öffentlichkeit geht, müssen erst andere Fahndungsmittel ausgeschöpft werden, so Justizsprecher Tim Angerer. Welche das sind, sagt er nicht. 
 
Auch ein angefragtes Interview mit Justizsenatorin Jana Schiedek ist uns zu dem Thema bislang nicht gewährt worden. Laut Justizbehörde gab es 2007 zuletzt einen Ausbruch aus dem Hamburger Untersuchungsgefängnis.

(lhö/dpa)

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