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Radio Hamburg

Sinken die Energiepreise?

Geteilte Meinungen zu Energienetz-Rückkauf

Hamburg, 02.07.2013
Hamburg Energie, Wechsel, Energie, Pressebild

Am 22. September entscheiden wir per Volksentscheid der Initiative "Unser Hamburg - unser Netz" über den gut zwei Milliarden Euro teuren Rückkauf.

Was bringt uns in Hamburg ein vollständiger Rückkauf der Energienetze durch die Stadt? Darüber gibt es geteilte Meinungen.

Am 22. September entscheiden wir per Volksentscheid der Initiative "Unser Hamburg - unser Netz" über den gut zwei Milliarden Euro teuren Rückkauf. Grüne und Linke sind dafür. Sie wollen damit die Energiewende durchsetzen. Der SPD-Senat sowie CDU und FDP sind dagegen. Die Stadt hat das Geld nicht und die schon bestehende 25-Prozent-Beteiligung reicht aus, um Einfluss auf die Energiepolitik zu üben.

Vollständiger Rückkauf nicht notwendig

Der Bund der Steuerzahler Hamburg unterstützt den Senat, dazu Sabine Glawe: „Der Bund der Steuerzahler ist gegen einen Netzrückkauf zu 100 Prozent, weil die Investitionskosten hierfür, dass sind an die zwei Milliarden Euro, den Nutzen absolut nicht rechtfertigen. Die meisten gehen davon aus, dass die Preise durch einen kompletten Netzrückkauf nicht steigen würde. Und das ist ein Irrtum.“

Die Energie-Expertin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung hält den Netzrückkauf für grundsätzlich machbar, aber: „In der Vergangenheit hat es ein privates Unternehmen betrieben, welches sich teilweise für die Energiewende eingesetzt hat, teilweise aber auch nicht. Die Preise sind nicht unbedingt gesunken und aus anderen Beispielen, wo das Netz in kommunaler Hand ist, sieht man schon, dass Preise auch stabil bleiben können. Aber das ist natürlich keine Garantie, denn es ist letztendlich unerheblich, wer das Netz betreibt, wichtig ist, dass es wirtschaftlich betrieben wird.“

(iw / gh / ste)

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