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Radio Hamburg

Überwachung in Hamburg

Taxenverband will Kameras installieren

Hamburg, 01.07.2013
Taxis

Der Hamburger Taxenverband will die rund 3.500 Hamburger Taxen per Video überwachen lassen.

Der Hamburger Taxenverband erneuert seine Forderung nach einer Video-Überwachung in den rund 3.500 Hamburger Taxen.

Die Diskussion über die alltägliche Überwachung bekommt auch hier in Hamburg neuen Zündstoff. Dabei geht es aktuell nicht um großangelegte Spionage durch Geheimdienste, sondern: der Taxenverband Hamburg erneuert seine Forderung nach einer Video-Überwachung in den rund 3.500 Hamburger Taxen.

Raubüberfall konnte Dank Überwachung aufgeklärt werden

Aufhänger ist ein brutaler Raubüberfall auf einen Taxifahrer Ende Dezember in Rothenburgsort, der erst am vergangenen Freitag aufgeklärt worden ist. Da haben sich nach einer Mitte Juni veröffentlichten Öffentlichkeitsfahndung mit Fotos die drei Taxiräuber bei der Polizei gestellt. Die Fotos stammen übrigens aus Überwachungskamera - nicht im Taxi, sondern auf der Flucht nach dem Raub sind sie an anderer Stelle gefilmt worden.

Bremen: Zahl der Überfälle zurück gegangen

Gisbert Eichberg, Chef des Taxenverbandes Hamburg, geht Medienberichten zufolge davon aus, dass allein das Wissen um in Taxen installierte Videoüberwachung potentielle Täter abschrecken kann. Demnach sind 2010 in Bremen alle Taxen mit Kameras ausgestattet worden und die Zahl der Überfälle auf Taxifahrer deutlich zurück gegangen.

Weit mehr ausspioniert als gedacht

Unterdessen berichtet das Hamburger Magazin DER SPIEGEL, dass der US-Geheimdienst weit mehr Daten von uns Deutschen ausspioniert als bislang bekannt. Demnach werden jeden Monat rund eine halbe Milliarde Telefonate, E-Mails, SMS oder Chateinträge überwacht. Auch Einrichtungen der Europäischen Union sollen gezielt von den USA ausspioniert worden sein. Immer mehr Mitglieder des EU-Parlaments fordern daher Konsequenzen.

Reporterin Angelina Reusch: „Mehrere Abgeordnete des EU-Parlaments haben bereits gefordert, die Gespräche zum sehr lange erwartetet Freihandelsabkommen mit den USA erst einmal auf Eis zu legen und zu vertagen. Eigentlich sollten die in den kommenden Wochen feierlich eröffnet werden. Die EU und die USA sind ja im Begriff, dass größte Freihandelsabkommen auf den Weg zu bringen, was es je gegeben hat. Und das könnte jetzt mächtig in Schieflage geraten. Die EU ist ja keine militärische Macht, darum ist es naheliegend, dass es sich beim Ausspionieren vorrangig um wirtschaftliche Fragen gehandelt hat, die natürlich gerade jetzt von besonderem Interesse sind.“

(rh / ste)

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