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Radio Hamburg

Zigarettenschmuggel

Zoll beschlagnahmt 53 Millionen Zigaretten

Hamburg , 24.07.2013
Zigarettenschmuggel, Hamburger Zoll, Hamburger Hafen

Der Hamburger Zoll konnte den größten Fahndungserfolg seit acht Jahren verbuchen.

Zollfahnder haben im Hamburger Hafen sechs Container mit insgesamt 53 Millionen Zigaretten beschlagnahmt.

Schmuggelzigaretten der Marken "Kings & Lords" und "Dodgers"

Die Schmuggelzigaretten der ungewöhnlichen Marken "Kings & Lords" und "Dodgers" waren hinter Tarnladungen aus Handtüchern versteckt. Mit diesem Fund ist den Ermittlern des Zollfahndungsamtes Hamburg ein bemerkenswerter Schlag gegen den international organisierten Zigarettenschmuggel gelungen.

Zigaretten kommen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten

Aus den ca. 750.000 Containern, die durchschnittlich jeden Monat den Hamburger Hafen passieren, konnten sie in den vergangenen zwei Monaten sechs verdächtigte Behältnisse herausfiltern. Der erste Container wurde bereits Anfang Mai 2013 mit 9,5 Millionen Zigaretten gefunden. Er stammte aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Versender war eine Briefkastenfirma aus den VAE.

Briefkastenfirmen versenden Zigaretten

In den folgenden Wochen wurden fünf weitere Container mit fast 44 Millionen Zigaretten beschlagnahmt. Vier davon wurden in Singapur verschifft, einer in Dubai. Auch hier sind die Versender Briefkastenfirmen, die die Schmuggelware an Konktaktadressen in Hamburg versenden. Hierbei handelt es sich um oft um Hamburger Speditionsfirmen, die nicht an dem Schmuggel beteiligt sind. Die Täter sichern sich ihre Unterstützung bei der Zollabfertigung und dem Weitertransport, bis sie sicher sein könne, gefahrlos über das Schmuggelgut verfügen zu können.

Überproduktion soll auf lukrativen Schwarzmärkten in EU verkauft werden

Nach ersten Erkenntnissen scheinen die Zigaretten aus Überproduktionen von Zigarettenherstellern in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu stammen. Sie sollen auf lukrativen Schwarzmärkten in der EU abgesetzt werden. Der Seeweg über Singapur soll lediglich als Verschleierung diene.

Steuerschaden von 12 Millionen Euro

Durch den Schmuggel von 53 Millionen Zigaretten nach Deutschland ist ein Steuerschaden von 12 Millionen Euro entstanden. Die Ermittlungen nach den hier ansässigen Drahtziehern des Schmuggels werden fortgesetzt. Der bislang größte Fund gelang dem Zollfahndungsamt Hamburg übrigens im März 2005, als sie 216 Millionen Zigaretten in 24 Containern beschlagnahmten.

 

(mgä)

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