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Radio Hamburg

AKW Brunsbüttel

Atommüll-Zwischenlager ist illegal

Hamburg, 20.06.2013
AKW Brunsbüttel

Das AKW Brunsbüttel darf nicht als Zwischenlager genutzt werden.

Das stillgelegte Atomkraftwerk Brunsbüttel vor den Toren Hamburg darf doch nicht als Zwischenlager für Atommüll genutzt werden.

Das hat das Oberverwaltungsgericht in Schleswig nach der Klage eines Anwohners entschieden und die Genehmigung zum Betrieb aufgehoben. Das Urteil wird zur Zeit durch die Atomaufsicht in Kiel geprüft. Nach Ansicht der Richter hat das Bundesamt für Strahlenschutz 2003 versäumt, die Folgen des Absturzes eines Riesenflugzeugs oder eines Terroranschlages auf die Sicherheit des Zwischenlagers zu prüfen.

Keine Zwischenlagerung

Damit sind auch die Pläne von Bundesumweltminister Altmeier gescheitert, Castoren mit Atommüll aus dem englischen Sellafield in Brunsbüttel zwischenzulagern. Zurzeit stehen schon neun Atommüllbehälter dort.

Wohin mit den Behältern?

Ein Problem, sagt Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck im Deutschlandfunk: „Es gibt keine Antwort, wo die Behälter hinsollen. Wo sollen sie hingebracht werden, wenn man sie jetzt sofort rauszieht? Man wird wahrscheinlich, um Zeit zu gewinnen, über eine atomrechtliche Verfügung erst einmal einen Zwischenrechtsstatus sicherstellen.

Lagerung sei illegal

Atomexperte Mathias Edler von Greenpeace sagt, das Zwischenlager in Brunsbüttel sei vergleichbar mit fast allen Zwischenlagern in Deutschland. Mit dem Verlust der Betriebsgenehmigung sei die Lagerung dort illegal und keiner weiß wohin mit dem Atommüll.

Laut Bundesamt für Strahlenschutz werden inzwischen alle Zwischenlager auf eine ausreichende Auslegung gegen einen möglichen Terrorangriff überprüft.

(rh / ste)

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