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Radio Hamburg

Abendblatt berichtet

Park and Ride könnte kostenpflichtig werden

Hamburg , 04.06.2013
RHH - Expired Image

Park and Ride-Stellplätze könnten in Zukunft kostenpflichtig sein.

Senat und HVV wollen die Park and Ride-Anlagen in Hamburg modernisieren und eventuell auch kostenpflichtig machen.

P+R-Stellplätze müssen modernisiert werden

Wie das "Hamburger Abendblatt" berichtet, arbeiten der Senat und der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) an einem neuen Konzept für Park and Ride-Stellplätze. Dabei soll auch in Betracht gezogen werden, ob die Parkplätze an U-, S- und Regionalbahnen zukünftig gebührenpflichtig sein sollen. "Eine Gebührenpflicht für P+R-Stellplätze in Hamburg wird zurzeit diskutiert, eine politische Entscheidung wurde jedoch noch nicht gefällt", sagte Susanne Meinecke, Sprecherin von Wirtschafts- und Verkehrssenator Frank Horch (parteilos), gegenüber dem Abendblatt. Das neue Konzept soll im Herbst beschlossen werden.

HVV muss sich auf wachsende Fahrgastzahlen einstellen

Ziel des neuen Konzepts ist es, die Park and Ride-Anlagen attraktiver und sicherer zu machen, damit mehr Menschen zum Umsteigen die öffentlichen Nahverkehrsmittel nutzen und so die Innenstadt vom Autoverkehr entlasten. Außerdem waren bei Tests des ADAC immer wieder Mängel an den P+R-Anlagen festgestellt worden. Zudem muss sich der HVV auf stark wachsende Fahrgastzahlen einstellen. Darum sollen einzelne P+R-Stationen ausgebaut werden.  Aktuell gibt es an 120 Bahn-Haltestellen insgesamt ca. 23.000 P+R Stellplätze, die auf dem Hamburger Stadtgebiet bislang kostenlos sind. Im Hamburger Umland werden laut HVV an den fünf P+R Stationen in Buxtehude, Buchholz, Lüneburg, Neukloster und Reinfeld Gebühren erhoben. 

Werden P+R-Plätze in Barmbek und Hasselbrook geschlossen?

Wie das Abendblatt weiter berichtet, sollen in Hamburg möglicherweise vier P+R-Anlagen mit 350 Stellplätzen geschlossen werden, unter anderem in Barmbek und Hasselbrook. Das ergab eine Anfrage des FDP-Verkehrspolitikers Wieland Schinnenburg. Er sprach sich für "mehr und kostenlose P+R-Anlagen" aus, um Autofahrer zu veranlassen, auf den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen. Auch der ADAC fordert kostenfreie P+R-Angebote, zumindest für HVV-ABO-Kunden.

Entscheidung könnte im Herbst fallen

SPD-Verkehrspolitikerin Martina Koeppen verteidigte die Einführung von Parkgebühren. Park and Ride sei auch jetzt nicht kostenlos, die jährlichen Unterhaltskosten zahlten aber nicht die Nutzer, sondern die Steuerzahler und HVV-Kunden. Dass viele Pendler aus Buxtehude und Lüneburg nun nach Harburg führen, um die dortigen kostenlosen P+R-Plätze zu nutzen, sei auch aus umweltpolitischen Gesichtspunkten kontraproduktiv, so Koeppen im Abendblatt. Auch aus diesem Grund habe der Rechnungshof 2007 vorgeschlagen, zu prüfen, ob für Park and Ride-Stellplätze Gebühren erhoben werden könnten. Eine Entscheidung wird im Herbst erwartet.

 

(mgä)