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Radio Hamburg

Drogenhandel nimmt zu

Schanze jetzt Gefahrengebiet

Hamburg, 10.06.2013
Hamburg, Schanze, Rote Flora, Markt, Hamburg Marketing

Die Schanze ist zum Gefahrengebiet erklärt worden.

Um den Drogenhandel in unserer Stadt einzudämmen, hat die Polizei das Schanzenviertel zum so genannten Gefahrengebiet erklärt.

Das gibt der Polizei andere Rechte. So dürfen Polizisten seit Monatsbeginn in dem Stadtteil auch ohne Anlass Menschen kontrollieren oder Taschen durchsuchen.

Platzverweise & Ingewahrsamnahmen möglich

Aus unserer Nachrichtenredaktion Katharina Resmer: Auch Platzverweise und angeordnete Ingewahrsamnahmen sind dann möglich. Allerdings nur in der Zeit zwischen 13 und 4 Uhr morgens. Bislang hat die Polizei nach eigenen Angaben nur gezielte Kontrollen durchgeführt, doch diese Maßnahmen sind nicht effektiv.

Drogenhandel hat zugenommen

In den vergangenen Monaten hat der Drogenhandel rund um den Park hinter der Roten Flora wieder massiv zugenommen und sich auf den Schanzenpark an der S-Bahn-Haltestelle ausgeweitet.

Wie erklärt man ein Gebiet zur Gefahrenzone?

Nach Reeperbahn, Sankt Georg und dem Bereich zwischen Bahnhof Altona und Hafenstraße ist die Schanze die vierte Gefahrenzone in Hamburg. Mirko Streiber von der Hamburger Polizei: Wie geht das rechtlich - ein Gebiet zur Gefahrenzone zu erklären? „Wir können dann ein gefahrengebiet einrichten, wenn es an einem gewissen Ort zu einer Häufung von erheblichen Straftaten kommt. Und um die zu verhindern, also zur vorbeugenden Verbrechensbekämpfung, können wir ein Gefahrengebiet einrichten und haben dann die Möglichkeit, anlassbezogen Kontrollen durchzuführen.“

Muss jeder Hamburger, der jetzt im Schanzenviertel unterwegs ist, damit rechnen, dass ihm ungefragt in die Tasche geguckt wird? „Grundsätzlich ist es nicht so, dass wir jeden dort jetzt kontrollieren. Wir kontrollieren bewusst Personen, die sich erkennbar dort aufhalten um entweder Drogen zu verkaufen oder erkennbar Drogen kaufen wollen.“

(dr / kr / rh / ste)