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Radio Hamburg

Pegelstände sinken weiter

Hochwasser-Lage entspannt sich langsam

Hamburg, 14.06.2013
Hochwasser in Lauenburg

In Lauenburg und den anderen Regionen sinken die Pegelstände der Elbe weiter.

Die Lage in den Hochwassergebieten entspannt sich weiter, alle betroffenen Regionen melden sinkende Pegel.

Die Lage in den Hochwassergebieten entspannt sich weiter: Rund 2 Wochen nach Beginn der Flut melden alle betroffenen Regionen sinkende Pegel. Noch ist die Gefahr aber nicht gebannt - Viele Deiche weichen immer mehr auf und der Druck des Wassers ist nach wie vor stark.

Treibgut in Hamburg

Im Hamburger Hafen sind in den vergangenen Tagen vermehrt Treibgut und Chemikalien aus den Flutgebieten angekommen, aber auch diese Lage hat sich mittlerweile wieder entspannt. Dennoch werden täglich Wasserproben genommen, damit die Experten wissen, ob und wann eine mögliche gesundheitsschädigende Schadstoffkonzetration erreicht wird. Es kann vermehrt zur Ansammlung von Fäkalkeimen und Mineralölen kommen, da viele Tioletten überspühlt wurden.

Alle Infos zur Wasserqualität der Elbe nach dem Hochwasser finden Sie hier.

Entspannung in Lauenburg

In Lauenburg sinken die Pegelstände der Elbe weiter. Rund 300 Bewohner der vom Hochwasser betroffenen Stadt können wohl am Samstag zurück in ihre Häuser. Geplant sei, sie ab 8:00 Uhr wieder in die zurückgelassenen Bereiche zu bringen, teilte der Krisenstab am Freitag mit. Die Altstadt muss zunächst aber mit fünf Pumpen vom Wasser befreit werden, anschließend sollen Spezialisten die Gas- und Stromleitungen in der Stadt überprüfen. "Wir hoffen, dass wir in der Nacht fertig werden", sagte der Sprecher Peter Schütt. Am Freitagmorgen verzeichnete der Pegel in Lauenburg 9,32 Meter - somit ging die Höhe der Elbe seit Donnerstagabend um acht Zentimeter zurück. Der Wasserstand am Pegel Hohnstorf am gegenüberliegenden Elbufer lag am Freitagmorgen nach Angaben der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung bei 9,30 Meter, um Mitternacht betrug der Wasserstand noch 9,34 Meter.

Nach einer Prognose der Hochwasservorhersagezentrale in Magdeburg vom Donnerstag könnte der Wasserstand der Elbe dort am Sonntag auf unter neun Meter sinken. Für Lauenburg würde das einen Pegelstand von knapp über neun Meter bedeuten. Normalerweise beträgt der Wasserstand hier rund 4,80 Meter. Rund 800 Helfer waren am Freitag zunächst im Einsatz.

In Hitzacker in Niedersachsen sollten Anwohner im Laufe des Tages in ihre evakuierten Wohnungen zurückkehren können.

Fotos: Angela Merkel in Lauenburg

Die aktuellen Pegelstände sehen Sie hier.

Fotos: Luftbilder der überfluteten Elbregion

Hier geht's zu  Lauenburg-Webcam

So können Sie helfen: Spendenkonten für Hochwasseropfer

 

Weiter Sorgen in Mecklenburg-Vorpommern

In Wittenberge lag der Pegelstand der Elbe am frühen Freitagmorgen mit weniger als 7,20 Metern mittlerweile deutlich unter dem Höchststand des Hochwassers von 2002 (7,34). Das Wasser drückt aber nach wie vor massiv auf die Deiche. In Mecklenburg-Vorpommern macht den Einsatzkräften zudem das Wetter Sorgen. Ein Regengebiet mit teils kräftigen Schauern zog am Donnerstag über die Flutregion zwischen Dömitz und Boizenburg hinweg.

 

(dpa/lhö/pgo)

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