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Radio Hamburg

GEZ, IBA, Nazis

Drei Demonstrationen am Samstag in Hamburg

Hamburg, 23.03.2013
GEZ Demo, Rathaus, Hamburg

Auf dem Rathausmarkt demonstrieren Hamburger gegen die neuen Rundfunkgebühren.

Am Samstag wird in Hamburg gleich drei mal demonstriert: Gegen die GEZ-Gebühren, die internationale Bauausstellung und eine Kirche, die zur Moschee werden soll.

Im Tagesverlauf (Samstag) wird in Hamburg gleich drei mal demonstriert. In Horn ziehen ab 14 Uhr 100 Rechtsextreme und 500 Gegendemonstranten auf die Straße, weil aus einer evangelischen Kirche eine Moschee werden soll. In die leere Kapernaukirche in der Sievekingsallee wird die muslimische Al-Nour-Gemeinde ziehen. Die Polizei rechnet mit gewaltbereiten Demonstranten auf beiden Seite und wird deshalb mit mehreren Hundertschaften vor Ort sein.

Demonstration gegen die Internationale Bauausstellung

Und in Wilhelmsburg protestieren 500 Demonstranten um 16 Uhr gegen die Eröffnung der Internationalen Bauausstellung. Die Kritiker glauben, dass der Plan, die Lebensqualität in den Stadtteilen zu erhöhen und bildungsstarke Familien anzulocken, gleichzeitig aber die derzeitigen Anwohner nicht zu verdrängen, nicht aufgehen wird. Bürgermeister Scholz aber ist überzeugt: "Aufwertung ohne Verdrängung ist gelungen."

Verpflichtende Rundfunkgebühren erregen die Gemüter

Die dritte Demonstration findet heute ab 12 Uhr auf dem Rathausmarkt statt. In Hamburg und in ganz Deutschland protestieren heute tausende Menschen gegen die neuen Rundfunkgebühren.

Deutschland hat das teuerste öffentlich-rechtliche Rundfunksystem der Welt. Jeder Haushalt zahlt rund 18 Euro pro Monat - egal, ob er nur Radio hört oder auch Fernsehen und Internet nutzt. Die Abgabe ist also verpflichtend und insgesamt fließen so rund 7,5 Milliarden Euro in die Kassen der öffentlichen Rundfunkanstalten. Zusätzlich nehmen sie noch Geld aus Werbung ein.

Wo die Demonstrationen in Hamburg den Verkehr behindern, sehen Sie auf unserer Stau-Seite.