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Radio Hamburg

Keine weiteren Streiks am Flughafen

Sicherheitskräfte bekommen mehr Geld

Hamburg, 11.03.2013
Streik Lufthansa Flüge annulliert

Am Hamburger Flughafen wird es vorerst keine Streiks des Sicherheitspersonals mehr geben.

Nach vier Streiks am Flughafen Hamburg gibt es für die rund 600 Sicherheitskräfte einen Tarifabschluss mit einem Lohnzuwachs von 15 Prozent.

Wie der Bundesverband der Deutschen Sicherheitswirtschaft (BDSW) und die Gewerkschaft Verdi am Montag mitteilten, wird der Stundenlohn für die Beschäftigten in der Personen- und Gepäckkontrolle in zwei Schritten um insgesamt 15 Prozent auf 13,60 Euro angehoben. Von April 2013 an steigt der Lohn auf 13,10 Euro. Nach einem Jahr dann auf 13,60 Euro. Der neue Tarifvertrag, dem die Verdi-Mitglieder bis nächsten Montag noch zustimmen müssen, soll bis Ende 2014 laufen. Bis zu dieser endgültigen Entscheidung sind weitere Streiks am Flughafen ausgesetzt. Viermal hatten die Sicherheitskräfte mit ihrem Ausstand den Passagierbetrieb am Hamburger Flughafen in diesem Jahr weitgehend lahmgelegt.

Signalwirkung für Nordrhein-Westfalen

"Ich bin mir sicher, dass unsere Mitglieder in der Befragung klug entscheiden werden", sagte Verdi-Verhandlungsführer Peter Bremme angesichts des erzielten Aufschlags. Die Gewerkschaft hatte 14,50 Euro gefordert. "Vielleicht hat das eine Signalwirkung für Nordrhein-Westfalen", sagte ein BDSW-Sprecher der Nachrichtenagentur dpa. Mit dem Verhandlungsergebnis könnten der BDSW und die in Hamburg zuständige Firma für die Sicherheitskräfte leben. In NRW geht es um einen Tarifvertrag für die 34.000 Beschäftigten der Branche in dem Bundesland. Am Montag wurden in Düsseldorf von den geplanten 593 Starts und Landungen bis zum Mittag 172 gestrichen, auch Flüge nach Hamburg fielen aus. Am hiesigen Airport konnten bei den ganztägigen Streiks im Januar und Februar rund 100.000 Passagiere ihre Flüge nicht wie geplant antreten; die Schäden für den Flughafen und die Fluggesellschaften gehen in die Millionen.

Die Sicherheitskontrollen an den Flughäfen sind eine hoheitliche Aufgabe des Staates und fallen in die Zuständigkeit der Bundespolizei. Aus Kostengründen sind jedoch private Sicherheitsunternehmen mit den Kontrollen beauftragt.

(dpa / ste)