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Radio Hamburg

Provisorium an Schleuse

Nord-Ostsee-Kanal wieder frei

Brunsbüttel, 14.03.2013
Schiffskollision Nord-Ostsee-Kanal

Jetzt können die großen Containerschiffe wieder durch den Nord-Ostsee-Kanal fahren.

Die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt, der Nord-Ostsee-Kanal, ist seit Mittwoch (14.03.2012) wieder befahrbar.

Der Nord-Ostsee-Kanal ist wieder frei. Seit Donnerstag (14.03.2013) könnten auch wieder große Schiffe die knapp hundert Kilometer lange Wasserautobahn zwischen der Deutschen Bucht und der Ostsee nutzen, teilte das Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel Donnerstag (14.03.2013) mit.

Provisorium an Schleuse

Experten hatten in Brunsbüttel in acht Tagen aus zwei defekten großen Schleusenkammern ein einzelnes funktionstüchtiges Provisorium gebaut, damit Schiffe mit einer Länge von mehr als 125 Metern den Kanal wieder befahren können. Mit einer großen und einer kleinen Kammer gibt es in Brunsbüttel nun zwei intakte Schleusen. Der Kanal ist mit einer Passage von rund 42 000 Schiffen jährlich die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt.

Neue Sondereinsatztruppe

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) will für den Nord-Ostsee-Kanal (NOK) eine "Sondereinsatztruppe" schaffen, die den Schleusenbetrieb aufrechterhalten soll. Die Crew solle sofort einsatzbereit sein, wenn weitere Reparaturen nötig sind, kündigte der Politiker am Donnerstag (14.03.2013) an. Der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sollen dafür elf zusätzliche Stellen bereitgestellt werden. Hintergrund ist, dass der NOK nach dem Ausfall mehrerer Brunsbütteler Schleusen gleichzeitig acht Tage lang für große Schiffe gesperrt werden musste.

Olaf Scholz fordert Geld von Bund

Mit Blick auf die Bedeutung des Nord-Ostsee-Kanals für die gesamte norddeutsche Wirtschaftsregion fordert übrigens auch Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz mehr Geld vom Bund für die Schleusen-Sanierung.

(dpa/kru)