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Radio Hamburg

Anti-Atomkraft-Initiative warnt

Plutonium-Transport durch Hamburg geplant

Hamburg , 21.05.2013
RHH - Expired Image

Nach Informationen der Organisation .ausgestrahlt soll ein Transport mit plutoniumhaltigen Brennelementen durch Hamburg geplant sein.

Erst die Beinahe-Atomkatastrophe am 1. Mai beim Frachter-Brand im Hamburger Hafen, jetzt warnen Atom-Gegner vor einem hoch-riskanten Plutoniumtransport mitten durch Hamburg.

12 Brennelemente mit mehr als 200 Kilogramm Plutonium

Die Anti-Atom-Organisation "Ausgestrahlt" will erfahren haben, dass in den nächsten Tagen ein Straßentransport mit sogenannten MOX-Brennelementen aus Belgien durch Hamburg zum schleswig-holsteinischen Atomkraftwerk Brokdorf rollen soll. Die insgesamt 12 Brennelemente sollen mehr als 200 Kilogramm Plutonium enthalten. Daraus lassen sich laut Anti-Atom-Organisation ".ausgestrahlt" 25 Atombomben bauen- die Gefahr, die ein Unfall auslösen kann, ist enorm: Wird zum Beispiel durch einen Brand ein MOX-Behälter undicht, ist schon das Einatmen des hochtoxischen Stoffes im zweistelligen Milligrammbereich tödlich.

.ausgestrahlt fordert auf, den Transport abzusagen

Die Organisation ".ausgestrahlt" fordert die Innenbehörde auf, den Transport abzusagen oder die Bevölkerung genau über Routen und Zeitpläne zu informieren. Erst vor drei Wochen ist Hamburg nur knapp einer Atomkatastrophe entkommen. Nach dem Feuer auf dem mit Uran-Hexafluorid beladenen Containerschiff ATLANTIC CARTIER ist es der Feuerwehr gelungen, die gefährliche Fracht im letzten Moment von Bord zu schaffen.

Bislang keine Angaben von Umwelt- und Innenbehörde

Zur jüngsten Plutonium-Transport-Meldung per LKW durch Hamburg haben Umwelt- und Innenbehörde nach eigenen Angaben bislang noch keine Informationen. So ein Transport wird 48 Stunden vorher vom Bundesamt für Strahlenschutz angekündigt. Die Frist für die Genehmigung des Plutonium-Transportes gilt nach Angaben der Atomgegner bis zum 24. Mai.

 

(iw/re/mgä)